Liane Ströbel

Interessen & Sprachen

Sprachen:  Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Deutsch, Latein

Vergleichssprachen: französisch- und iberoromanisch-basierte Kreolsprachen,
(europäisches & brasilianisches) Portugiesisch, Esperanto, Russisch, Chinesisch, Japanisch, Türkisch, Baskisch und Ewe

Wissenschaftliches Interesse:

  1. Kognitive Semantik & Sprachwandel (synchron & diachron)
    Grammatikalisierungs- und Lexikalisierungsprozesse, Sprachwandeltheorien, Aufdeckung von sprachlichen Universalien v.a. im Bereich basaler senso-motorischer Handlungen, Embodiment, kognitive Verankerung, Source vs. Target Domain, kontrastive Untersuchung und Entschlüsselung kognitiver Prozesse, Metonymie- und Metaphernanalyse, kontrastive Wortfeldanalyse, Versprachlichungsstrategien emotionaler Konzepte, sprachliche Enkodierung- und Dekodierungsstrategien
  2. Verbale Aspekte bzw. Rund ums Verb
    Dimensionale Verben (Lokations-, Kontakt-, Instrumental-, Bewegungs-, Zustandsveränderungs-, Emissionsverben, etc.), Skalarität, Telizität, etc., Kopula-Konstruktionen, Supportverbkonstruktionen, Auxilarverben aus kontrastiver Sicht, Verbalperiphrasen, Strategien bei der Kodierung und Entwicklung von TMA-Markern in flektierenden und nicht-flektierenden Sprachen
  3. Soziolinguistik & Sprachkontakt & Spracherwerb & Diasystem
    Sprachkontaktphänomene (Code-switching, Diglossie, Bilingualismus, etc.) mit Fokus auf Kreolsprachen, indigenen Sprachen und Minderheitensprachen, Sprache und Identität, Sprachpolitik, Nähe- vs. Distanzsprache, Spracherwerbstheorien und Mehrsprachigkeit, Diskursanalyse mit Schwerpunkt: Sprache als Manipulationsmittel in der politischen Rede und in der Werbung, Analyse politischer Reden mit Schwerpunkt auf Wahlkampf, Terrorismus, Flüchtlingsproblematik, etc.
  4. Die Untersuchung des sprachlichen Transparenz- und Systemcharakters mit Schwerpunkten im Bereich der Morphologie
    Abkürzungs- und Addierungsstrategien, Überschneidungsbereiche von Derivation und Komposition, Neologismen, Clusterbildungen, Abundanzphänomene (z.B. im Bereich der Negations- und Diminutivbildung)
  5. Kombination von Sprach-und Medienwissenschaften
    Multimodality in Film und Werbung, kinetische Ausdrucksmittel vs. visuelle Kommunikationsformen, Semiotik, diamesische, diatopische und diastratische Merkmale
  6. Übersetzungswissenschaften
    Problemfeld Synonymie, der Spagat zwischen willkürlichem Interpretieren und wissenschaftlichen Neuformulieren, Herausforderungen der Untertitelung, Verbesserungsverfahren der Maschinellen Übersetzung

Persönliche Interessen: Reisen, Drehbuchschreiben, Klavier, Querflöte, Gartenarbeit

Schreibe einen Kommentar