Liane Ströbel

14. November 2018
von LS
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Review in Journal of Pidgin and Creole Languages

Ein sehr positive Rezension durch Joseph Clancy Clements von der Indiana University-Bloomington unseres Bandes The Iberian Challenge: Creole languages beyond the plantation setting. Edited by Armin Schwegler, John McWhorter & Liane Ströbel. Madrid/Frankfurt am Main: Iberoamericana-Vervuert, 2016. Pp. viii, 273. ist bei John Benjamins  im Journal of Pidgin and Creole Languages Vol. 33:2 (2018), pp. 447–452. erschienen.

Hier ein Auszug:

„(…) this volume offers fresh perspectives on, along with new and rich linguistic data from, Portuguese- and Spanish-based creoles. The studies are accessible, well written, and highly insightful, for the most part. As such, The Iberian Challenge: Creole languages beyond the plantation setting constitutes recommended reading for all interested in language contact, language use, and language change, and required reading for those who are interested in seeing the richness of insights that creoles offer for theories of language variation/change, psycholinguistics, and pragmatics.“ (p.451)

Weitere Rezensionen unter: http://www.lianestroebel.de/the-iberian-challenge-creole-languages-beyond-the-plantation-setting-reviews/

 

 

 

15. Oktober 2018
von LS
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Eindrücke vom Human Brain Project Summit, Maastricht

Open Day

 

Weitere Informationen über den Humain Brain Project Summit, das Human Brain Project und The European Institute for Theoretical Neuroscience direkt zum Anklicken.

 Fotos (links und rechts) vom Science Market

12. Oktober 2018
von LS
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Los pretéritos simple y compuesto en la América hispana colonial – Un estudio aspecto-temporal a través del corpus CORDIAM entre 1494 y 1699

 

Herzlichen Glückwunsch! ¡Felicidades!

Meine jetzt ehemalige 😉 Doktorandin, Helene Pohlkamp, hat heute ihre Disputatio u.a. im Beisein von Angelica Rieger, Simone Paganini und unserem Gast Jaume Mateu (Universitat Autònoma de Barcelona) erfolgreich abgelegt.

Das Thema  ihrer Dissertation „Los pretéritos simple compuesto en la América hispana colonial – Un estudio aspecto-temporal a través del corpus CORDIAM entre 1494 y 1699″  hatte sie schon auf der LingUnite präsentiert.

 

22. September 2018
von LS
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Die Krise als Krieg: Weltanschauungs- und Wortkampf populistischer Bewegungen in Krisenzeiten

Michel Favre und ich werde zwei Vorträge in der Sektion „Die Krise als Krieg: Weltanschauungs- und Wortkampf populistischer Bewegungen in Krisenzeiten“ (Sektionsleitung: Sandra Issel-Dombert und Aline Wieders-Lohéac, beide Universität Kassel) während des 11. Frankoromanistenkongresses „Krieg und Frieden. Zur Produktivität von Krisen und Konflikten“ in Osnabrück (26.-29.09.18) halten, nämlich

Weisen die Reden von Emmanuel Macron populistische Merkmale auf? (Michel Favre)

Neurokommunikation im politischen Diskurs (Liane Ströbel) [Abstract]

Auszug der Sektionsbeschreibung:
„Krisen haben ihre eigene Sprache. Krisen spiegeln sich in Sprache. Krisen entstehen durch Sprache. (…) Die Krise ist dabei – auch in der Sprache – die Gegenspielerin der Kontinuität. Sie ist eine Zeit der erzwungenen Transformation und damit des Kampfes konkurrierender Gesellschaftserzählungen.

Aus diskurslinguistischer Sicht ist sie eine Periode des Weltanschauungs- und Wortkampfes, die sich zwischen zwei Perioden des gesellschaftlichen und sprachlichen Friedens schiebt. (…) Als Zuspitzung, als Wendepunkt, als Entscheidung ist die Krise ein Kampf um Deutung, Bedeutung und Umdeutung und damit das zeitlich-räumliche Terrain der Populisten, die in der Krise ihre Chance sehen und den sprachlichen Kampf am radikalsten führen. Sie fordern nicht nur Transformation, sondern den vollständigen Bruch mit den alten Erzählungen und mitunter dem sprachlichen Konsens. (…)“

Aus diskurs- und politolinguistischer Perspektive werden folgende Fragen diskutiert:

– Wie wird der Kampf um die Worte, der Krieg gegen das Establishment in der Krise geführt?
– Wie werden Begriffe neu gedeutet bzw. umgedeutet?
– Welche Vorstellungen vom Davor und Danach der Krise konkurrieren in den jeweiligen Bewegungen?
– Wie verändert der Populismus in der Krise Sprache und Diskurse?
– Wie konstruieren Populismus und Extremismus die Krise und ihre Überwindung?
– Wie unterscheiden sich unterschiedliche populistische Ansätze bzw. verschiedene populistische Agenten in derselben Krise in ihren Diskursen?
– Wie reagiert das Establishment auf den Kampf, zu dem es sich von den Populisten herausgefordert sieht?

Weitere Informationen: https://www.frk.uni-osnabrueck.de/sektionen/

11. September 2018
von LS
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Darf man Populisten eine Plattform gewähren?

Diese Frage wurde auch auf der 75. Biennale von Venedig an den Regisseur Errol Morris gestellt.

In seinem Film „American Dharma“ (dharma < Sanskrit धर्म, ursprünglich mit Ethik und Moral assoziiert), einem Film mit und über Steve Bannon, versuchte er die Denkweise des Ex-Beraters von Donald Trump zu ergründen.

Auf die Vorwürfe, dem Populisten durch seinen Dokumentarfilm eine zusätzliche Plattform eröffnet zu haben, kontert Errol Morris, dass er auch lange abwägen musste, für ihn aber Schweigen keine Alternative gewesen sei.

Populisten stehen sowieso im Zentrum des Medieninteresses, daher sei es auch legitim gewesen, diesen Film zu drehen, um  Steve Bannon und seine Motivationen besser zu verstehen.

Dies sei vor allem wichtig, da Populismus kein vorübergehendes Phänomen sei, sondern sich durch die Jahrhunderte zieht.

In diesem Sinne werden wir, Ludwig Deringer und ich (als Herausgeber, aber auch Autoren) das Thema „Populismus“ in einem eigenen Band (aus verschiedenen Perspektiven und auf mehreren Kontinenten) betrachten.

Voraussichtliches Erscheinungsdatum des Buches: Frühjahr 2019.

Steve Bannon trat öffentlich selber in Venedig nicht auf, soll aber inkognito dem offiziellen Screening beigewohnt haben, auch wenn der für ihn reservierte Sitz leer blieb.

 

22. August 2018
von LS
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VISUAL GRAMMAR – A journey through linguistic space

Nachdem die „Visuelle Grammatik“ offiziell als Erfindung angemeldet wurde, stehen wir jetzt in den Startlöchern für die nächste Phase:

VISUAL GRAMMAR – A journey through linguistic space

Mehr bald auf  www.visualgrammar.eu!

31. Juli 2018
von LS
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Vorschau auf das WS 2018/19

Im SS 2018 stand vor allem die Diskursanalyse im Fokus, im WS 2018/19  wird sich alles um grammatikalische Kategorien und Klassifikationen drehen.

Sprachliche Kodierungs- und Kategorisierungsmechanismen sind eng mit der Perzeption und Klassifikation von räumlichen Relationen und Hierarchien verbunden. Gerade im kontrastiven Vergleich der Grammatiken unterschiedlicher Sprachen und Sprachfamilien wird die Frage aufgeworfen, inwieweit fehlende Parallelen in der sprachlichen Kodierung einer Sprache Rückschlüsse über potentielle Unterschiede in der Perzeption suggerieren.

Mit anderen Worten: Beeinflussen die Grenzen und Spielräume der jeweiligen Einzelsprache nicht nur die sprachliche Kodierung, sondern fungieren auch als Filter der Wahrnehmung?

Daneben werden wir aber auch weiterhin aktuelle Themen aus linguistischer Sicht betrachten (vgl. hier) und demnächst als Kurzvideos auch online stellen!

Eine erholsame vorlesungsfreie Zeit!

2. Juli 2018
von LS
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Medieninteresse zum Vortrag „Miedo en 140 caracteres: dos estudios en Twitter tras los ataques terroristas en la revista ‚Charlie Hebdo‘ y en la ciudad de Barcelona“ (Castro/ Esteve/Gretenkort)

Zusammen mit Francisco Javier Castro Toledo und Miriam Esteve Campello (beide vom Centro Crímina para el estudio y prevención de la delincuencia, de la Universidad Miguel Hernández de Elche) hat Tobias Gretenkort, Doktorand im Lehr-und Fachbereich Romanische Sprachwissenschaft, auf dem XII Congreso Español de Criminología in Oviedo den Vortrag „Miedo en 140 caracteres: dos estudios en Twitter tras los ataques terroristas en la revista ‚Charlie Hebdo‘ y en la ciudad de Barcelona“ gehalten.

Folgende Artikel sind dazu in der Presse erschienen:

„Criminólogos estudian la difusión del miedo al crimen en 140 caracteres“ (La Vanguardia, 1.7.2018)

„Criminólogos estudian la difusión del miedo al crimen en 140 caracteres“ (abc.es, 1.7.2018)

Los criminólogos ponen sus ojos en Twitter – Un estudio presentado en Oviedo refleja que esta red social es «un difusor efectivo de miedo al crimen», sobre todo en caso de atentados (La voz de Asturias, 1.7.2018)

12. Juni 2018
von LS
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The Iberian Challenge: Creole Languages Beyond the Plantation Setting (Reviews)

Hier einige Links zu den Reviews von:

The Iberian Challenge: Creole Languages Beyond the Plantation Setting ed. by Armin Schwegler, John McWhorter, and Liane Ströbel

Reviews:

https://muse.jhu.edu/article/691868

http://media.voog.com/0000/0034/5140/files/4%20Smith%20Rev%20Schwegler.pdf

 

1. Juni 2018
von LS
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TALLER (Workshop) VISUALIZACIÓN SINTÁCTICA

Una „Gramática Visual“Taller (Workshop) sobre

VISUALIZACIÓN SINTÁCTICAexamen crítico de un proyecto lingüístico

Departamento de Lingüística Románica de la Universidad de Aquisgrán, Alemania,

del 5 al 7 de junio de 2018

Junto con la participación de un grupo de estudiantes de la Universidad de Murcia encabezados por la profesora Ana Belén Mansilla Pérez, intentaremos poner a prueba un modelo sintáctico gráfico que hemos desarrollado en el Departamento de Lingüística Románica de la Universidad Técnica de Aquisgrán. Su examen crítico apunta fundamentalmente al análisis del potencial didáctico y cognitivo en la labor contrastiva de las sintaxis española y alemana. En nuestro Departamento, y en la búsqueda de facilitar la comprensión de las funciones sintácticas de la lengua, hemos recurrido a la potencialidad didáctica encerrada en la visualización gráfica. La diferencia con otros modelos gráficos no está en el uso clásico de líneas, formas, colores, etc., sino en la „metafórica cósmica“ a la cual subyace el análisis sintáctico propuesto. Estrellas y planetas nos acercan (en tres diferentes niveles) a las funciones de los diferentes sintagmas en el proceso comunicativo.

 Vicente Ballero Flores y Liane Ströbel (Organizadores del taller) con el patrocinio del

Más información: aquí

21. Mai 2018
von LS
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#MeToo, #5050by2020, #TimeIsUp, etc.

Zurück aus Frankreich mit neuen Ideen. Höchste Zeit, das Thema #MeToo, #5050by2020, #TimeIsUp, etc. auch aus kontrastiver Sicht zu untersuchen.

Bilder von der Diskussionsrunde Take Two: Next moves for #MeToo mit u.a. Alice Bah Kuhnke (Ministerin für Kultur und Demokratie 🇸🇪 ), Françoise Nyssen (Kulturministerin 🇫🇷 ), Marlène Schiappa (Staatssekretärin für die Gleichstellung der Geschlechter 🇫🇷),  Dr. Stacy L. Smith (Gründerin Tannenberg Inclusion Initiative, University of Southern California 🇺🇸), Eva Röse (Schauspielerin 🇸🇪 /Mitglied von #tystnadtagning), etc.

Für eine Themenbesprechung für Bachelor-,Master- & Doktorarbeiten, kommen Sie bitte in meine Sprechstunde.

Weiterführende Lektüre:

Manikonda, L., Beigi, G., Liu, H., & Kambhampati, S. (2018). Twitter for Sparking a Movement, Reddit for Sharing the Moment: #metoo through the Lens of Social Media. CoRR, abs/1803.08022.

Lindqvist, L. (2017). The Woman Was Raped. A Critical Discourse Analysis of Swedish News Media Coverage of Rape and Sexual Assault. Master Thesis. Lund University.

21. Mai 2018
von LS
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Emmanuel Macron an der RWTH Aachen – Beiträge von Studierenden der Romanistik

Wir würden gerne auf der Homepage des Instituts für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik eine Seite für Beiträge (z.B. Interviews, Selfies, etc.) von Studenten anlässlich des Besuchs von Emmanuel Macron an der RWTH zur Verfügung stellen.

Bitte schicken Sie Ihre Links & Fotos an:

Frau Eva Kunert (Sekretariat.intemann@ifaar.rwth-aachen.de)

Damit Sie schon einmal eine Vorstellung bekommen, hier ein kleiner Vorgeschmack:

Eindrücke des Besuchs des französischen Staatspräsidenten von Stefanie Lukowski auf der Instagramseite der RWTH

Hannah Janßen (Bild 8 auf der offiziellen Instagramseite des Präsidenten) stellt Emmanuel Macron eine Frage 

Weitere Fotos & Berichte unserer Studenten demnächst auf der Instituts-Homepage!

 

 

25. März 2018
von LS
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Romanistischer Beitrag zum Rahmenprogramm der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an Emmanuel Macron

I. Innerhalb des offiziellen Rahmenprogramms:

Fünf-Gänge-Menü von Christof Lang & kommentierte zweisprachige Lesung aus Macrons markantesten Reden und seinem Buch „Révolution“ präsentiert von Angelica Rieger und Liane Ströbel:

La cuisine du poète extra „Macron culinaire“

12.04.1018, 19 Uhr, Festsaal Couven-Museum

Foto: A.Rieger/A. Schmitter

Informationen zum Karlspreis: hier

Das komplette Programm: hier (pdf)

Weitere Informationen unter:
 http://www.eat-drink-think.de/gout-de-france-2018-und-ein-macron-menue/
https://www.eropuitinlimburg.com/evenementen-overzicht/macron-culinaire/

 

II. Zusätzliche Veranstaltung des Instituts für Romanistik

Vortrag  des Autors, Historikers, Philosophs und akademischen Lehrers von Emmanuel Macron

 François Dosse

„Le philosophe et le président- Ricœur et Macron (2017)“

Französisch, mit dt. Übersetzung, 19.04.2018 in B8/9, Institut für Romanistik, Kármánstr. 17-19

François Dosse ist Autor, Historiker, Philosoph und akademischer Lehrer von Emmanuel Macron. Er ist Professor für Geschichte der Gegenwart am Institut Universitaire de Formation des Maîtres (IUFM) und lehrt am Institut d’études politiques de Paris.
In seinem Vortrag (mit deutscher Übersetzung) begeben wir uns auf eine Art Spurensuche. Wie viel Philosoph steckt in Emmanuel Macron? Wie stark hat ihn seine Assistenzzeit bei Paul Ricœur beeinflusst? Welche Auswirkung hat diese Prägung auf seine Politik?

Im Anschluss an den Vortrag steht François Dosse auch für Fragen zur Verfügung.

Einladung

20. Januar 2018
von LS
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Can Macromania be explained linguistically? Beneath the morphological boundary: A sketch of subconscious manipulation strategies in Emmanuel Macron’s political discourses

My new article is now available online:

Abstract

This contribution focuses on the close link between perception and language. The analysis will extend beyond morphological evidence to include the role of submorphological relics. It will also raise the question of whether sensorimotor and submorphemic knowledge might have an impact on political discussion. In short, this paper seeks to tackle the question: How aware are we that words and sounds in general and in political discourse in particular are never ‘innocent’?

Keywords : Political discourse; sound symbolism; submorphemes; sensorimotor concepts; manipulation

Link zu Degruyter.com

Flyer

 

11. Januar 2018
von LS
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The linguistic influence of perceptual and conceptual parameters

Kurz vor der Weihnachtspause ist noch folgender Artikel erschienen:

Stroebel, Liane (2017). The linguistic influence of perceptual and conceptual parameters. In: Wallington, A., Foltz, A. and J. Ryan: Selected Papers from the 6th UK Cognitive Linguistics Conference, Online Proceedings of UK-CLA Meetings, http://uk-cla.org.uk/proceedings Vol 4: 169 – 186.

24. Dezember 2017
von LS
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„La Gramática Visual“ examen crítico de un proyecto lingüístico (Binationaler Workshop)

Auf was man sich 2018 freuen kann:

Ein Workshop zur Gramática Visual wurde vom Ministerio de Educación, Cultura y Deporte de España gefördert.

 

 

Wir freuen uns schon auf den Besuch aus Spanien & die Zusammenarbeit!

Frohe & besinnliche Festtage & einen guten Rutsch!

 

22. November 2017
von LS
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How submorphological relics of perceptual parameters still influence synchronic use and may have had an impact on recent presidential elections

Gerade erschienen:

Stroebel, Liane S. (2017). How submorphological relics of perceptual parameters still influence synchronic use and may have had an impact on recent presidential elections. Signifiances (Signifying), Volume 1; n°3, 151-169.

This contribution focuses on the close link between sensorimotor actions and language. The interaction between perceptual and conceptual parameters will be illustrated in detail and from different perspectives via specific examples. Furthermore, the analysis will extend beyond morphological evidence to include the role of sub morphological relicts of perceptual and conceptual parameters. It will also raise the question of whether submorphemic knowledge might have had an impact on the United States presidential election and helped Donald Trump to become the 45th President of the United States. In short, this paper seeks to tackle three questions: first, how aware are we that words are never „innocent“, second, how transparent are words, and finally, is it possible to sketch semantic mappings from the initial encoding strategies on to the synchronic „power“ of a given word.

Perceptual Parameters, Conceptual parameters, Concepts, Source domain, Submorphemes

La présente contribution traite du lien étroit entre les actions sensorimétriques et notre langue. L’interaction entre les paramètres perceptuels et conceptuels sera illustrée en détail et à l’aide d’exemples spécifiques à travers différentes perspectives. L’analyse ne s’arrêtera pas aux éléments morphologiques des paramètres susdits; elle traitera également leurs aspects phonétiques et posera la question de savoir si les connaissances submorphologiques ont pu avoir un impact sur les résultats de l’élection du 45ème président des Etats-Unis. Dans cet article, il s’agira également de trouver des réponses à trois autres questions: premièrement, est-on conscient du fait que les mots ne sont jamais innocents ? Deuxièmement, quel est le degré de transparence synchronique d’un mot? Et finalement, est-il possible d’illustrer les réseaux sémantique et conceptuel à partir des domaines sources et jusqu’aux domaines cibles pour montrer le „pouvoir“ d’un mot.

Paramètres perceptuels, Paramètres conceptuels, Concepts, Domain Source, Submorphèmes

20. November 2017
von LS
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Sensorimotor-Based Action Words Speak Louder Than (non Sensorimotor-Based) Words

Diese Woche bin ich auf der 7th International and Interdisciplinary Conference on Applied Linguistics and Professional Practice (ALAPP7) des Research Centre for Multilingual Practice and Language Learning in Society an derUniversität von Ghent (Belgien) mit dem Vortrag „Sensorimotor-Based Action Words Speak Louder Than (non Sensorimotor-Based) Words“.

Das Thema der Konferenz lautet: Communication, Interaction & Quality of Service

Das Programm der Sektion: „Speaking to the Gut: How Emotive Language Is Conquering Public Communication“ findet sich: hier

Das gesamte Programm der Konferenz findet sich nachstehend nach Tagen geordnet:

Dienstag Mittwoch Donnerstag

Alapp 2017_BOOK OF ABSTRACTS+info

Im Anschluss an die Konferenz bin ich auch noch auf einem Projektreffen mit dem Thema:

„The obesity epidemic as a linguistic challenge: Pathways towards information optimization“ 

Informationen dazu: hier

13. November 2017
von LS
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Behavioral and Brain Sciences (Commentary)

Out now:

González-Márquez, M., Feist, M., & Ströbel, L. (2017). Converging on a theory of language through multiple methods. Behavioral and Brain Sciences, 40. doi:10.1017/S0140525X17000383

https://www.cambridge.org/core/journals/behavioral-and-brain-sciences/article/converging-on-a-theory-of-language-through-multiple-methods/7E5028E06362EF30040FCA818C56C219

 

28. Oktober 2017
von LS
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La comunicazione Neuro-Linguistica nella Politica: La Macromania – esiste una spiegazione (Neuro-)linguistica?

Am 27.10.17 war ich auf Einladung von Prof. Dr. Daniela Marzo an der LMU in München mit dem Vortrag:

La comunicazione Neuro-Linguistica nella Politica -La Macromania – esiste una spiegazione (Neuro-)linguistica?

  1. L’uso dei concetti sensori-motori nelle elezioni presidenziali francesi del 2017
  2. Il potenziale dei submorfemi nelle elezioni presidentiali francesi del 2017 e in particolare nei discorsi di Macron
  3. Discussione: L’applicazione alla politica italiana
    Ogni metafora intensifica percezioni scelte e ne ignora altre. (…)
    Ogni metafora può essere un modo ingegnoso per sottolineare ciò che si vuole credere ed evitare ciò che non si vuole affrontare.
    (Edelman 1971: 67, trad.)
    La forza delle parole è legata alle immagini che esse evocano ed è totalmente indipendente dal loro significato reale.
    (Gustave le Bon 1895, trad.)

19. Juli 2017
von LS
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Verknappungsphänomene in Sprache, Kultur und neuen Medien

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Verknappungsphänomene in Sprache, Kultur und neuen Medien – Reduktion als funktionales Instrument und zeitgenössisches Stilmittel

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, inwieweit Verknappung bewusst als funktionales Instrument und zeitgenössisches Stilmittel in Sprache, Kultur und neuen Medien eingesetzt wird.

Der Sammelband untersucht das Phänomen der Verknappung zunächst als Strategie in der digitalen Welt, der Werbung und der graphischen Kommunikation und anschließend
als Stilmittel in Kunst, Literatur und Sprache.

Die Beiträger heben die Rolle von Verknappung als Nährboden für neue Komprimierungsprozesse hervor und zeigen übergreifend unterschiedliche Realisierungen von Verknappung in der modernen Gesellschaft auf.

Inhaltsverzeichnis:

  • Einleitung: Verknappungsphänomene in Sprache, Kultur und neuen
    Medien: Reduktion als funktionales Instrument und zeitgenössisches Stilmittel (Liane Ströbel)

I. Verknappungsstrategien in der digitalen Welt und der Werbung

  • Verknappungsvarianten in französischen Web-Adressen (Peter Handler)
  • Phänomene der Verknappung in Verwendung und Gestaltung deutscher, französischer und spanischer Markenclaims (Elke Kronewald / Stefanie Goldschmitt)

II. Verknappungsstrategien in der dynamischen und statischen Kommunikation

  • Computervermittelte Interaktion: Verknappung oder Reichhaltigkeit? Eine Untersuchung anhand synchroner Online-Interaktion im Französischen und Spanischen (Verena Thaler)
  • “Monitos y más” Un modelo de comunicación gráfica  (Vicente Ballero Flores)

III. Verknappung als Stilmittel in Literatur und Sprache

  • Die Kunst der poetischen Verknappung in Text und Bild in José Moreno Villas Jacinta la Pelirroja (Jutta Hausmann)
  • Le PSG. Une analyse (Michel Favre)

24. Juni 2017
von LS
Kommentare deaktiviert für Linguistische Theorien 2000-2016

Linguistische Theorien 2000-2016

Die Vorlesung ist jetzt online und umfasst folgende Bereiche (jeweils 90min):

  • Parameter & Konzepte
  • Konzepte, Perzeption & Sprache
  • Von Lautsymbolismus bis zu Submorphemen
  • Sensomotorik & ihre Auswirkungen
  • Verknappungsphänomene
  • Sprachentstehung, Spracherwerb, Fremdsprachenerwerb
  • Sprachkontakt
  • Sprache & Gehirn            
  • Ist der Subjonctif/Subjuntivo erklärbar oder nur beschreibbar?
  • Präpositionen – polyseme Realisierungen mit Konzeptbezug
  • Vergangenheit – Sprache und Markierung
  • Konzepte, Perzeption & Sprache

Zugangscode und Passwort nur per persönlicher Anmeldung!

31. Mai 2017
von LS
Kommentare deaktiviert für L‘usage ad hoc des verbes haptiques et des submorphemes en /pr-/ dans les discours politiques d‘Emmanuel Macron (Aflico7)

L‘usage ad hoc des verbes haptiques et des submorphemes en /pr-/ dans les discours politiques d‘Emmanuel Macron (Aflico7)

Nach FIF70 und einem Besuch der Académie des Langues Dialectalesbin ich diese Woche auf der Konferenz AFLICO 7 Discours, Cognition & Constructions: Implications & Applications 7e Colloque International de l’Association française de Linguistique cognitive in Lüttich/Liège.

Dort nehme ich an dem Workshop „Ateliers méthodologiques (A2/4/12)Natalia Levshina – Bayesian regression analysis with R“ teil und stelle meine beiden Vorträge vor:

  1.  Le rôle des métaphores et des métonymies sensori-motrices dans la campagne présidentielle française“ (Programm), den ich aber aus aktuellem Anlass in  „L‘usage ad hoc des verbes haptiques et des submorphemes en /pr-/ dans les discours politiques d‘Emmanuel Macron“ umbenannt habe.
  2. “Frozen Metaphors”: Effective persuasive devices in political discourse (France, Spain, and the U.S.)“

Michel Favre wird „Les métaphores et les métonymies dans les discours de la Ve République, de Charles de Gaulle à François Hollande“ vorstellen.

17. April 2017
von LS
Kommentare deaktiviert für The use of haptic verbs in the French Presidential Campaign (SALC 6, Schweden)

The use of haptic verbs in the French Presidential Campaign (SALC 6, Schweden)

Ich bin diese Woche auf der 6. Konferenz der Skandinavischen Gesellschaft für Sprache und Kognition in Lund, Schweden (http://konferens.ht.lu.se/salc6/). Ich stelle dort ein Teilgebiet des Themas: The role of so-called “frozen metaphors” as effective persuasive devices in political discourse (in France, Spain, and the US) und zwar: „The use of haptic verbs in the French Presidential Campaign“ vor.

SALC6_program

Bitte Benachrichtigung bezüglich der Kurse (20.4/21.4) auf L2P beachten!

17. Januar 2017
von LS
Kommentare deaktiviert für CFP: „Dumpster Fire“: International Discourses of Populism, 2015-2018

CFP: „Dumpster Fire“: International Discourses of Populism, 2015-2018

Special Session
Proposals on global issues: challenges (asylum/integration); threats (terrorism); elections; freedom of opinion in transnational perspective (hashtags). CV, 300-word abstracts by March 15 2017;

Ludwig Deringer (deringer@anglistik.rwth-aachen.de) and Liane Stroebel (liane.stroebel@ifaar.rwth-aachen.de).

MLA website

Session description

14. Dezember 2016
von LS
Kommentare deaktiviert für Manipulieren mit Metaphern in der Romania und Anderswo

Manipulieren mit Metaphern in der Romania und Anderswo

Am Freitag bin ich mit dem Vortrag „Somatismen und sensomotorisch basierte Verben als Simulations-  und Persuasionsstrategien“ auf dem Workshop „Sprache & Kognition: Manipulieren mit Metaphern in der Romania und Anderswo“ in Wien.

Flyer & Programm

 

30. November 2016
von LS
Kommentare deaktiviert für Metaphors and political discourse (MetaPol 2016)

Metaphors and political discourse (MetaPol 2016)

Ich bin vom 1. bis 2. Dezember mit Michel Favre auf der internationalen Konferenz „Metaphors and political discourse“ (MetaPol 2016) an der Universität von Liège, Belgien.

Unsere Vorträge:

  • Metaphor and politics. An analysis of Barack Obama’s and François Hollande’s metaphors of movement – Michel Favre
  • “Frozen Metaphors”: Effective persuasive devices in political discourse (France, Spain, and the U.S.) – Liane Stroebel

 

Programm: metaphors-and-political-discourse-sciencesconf-org

Weitere Informationen zur Konferenz: hier  

19. November 2016
von LS
Kommentare deaktiviert für L’influence du concept de source – une analyse contrastive des extensions et des restrictions sémantiques du verbe «monter»

L’influence du concept de source – une analyse contrastive des extensions et des restrictions sémantiques du verbe «monter»

 J’ai le plaisir de vous annoncer la parution de mon article:

Stroebel, Liane (2016). L’influence du concept de source – une analyse contrastive des extensions et des restrictions sémantiques du verbe «monter». Antonio Pamies, Philippe Monneret & Salah Mejri (Éds.): Analogie, Figement et Polysémie. Language Design (Special Issue), pp. 343-370.

Résumé: Une analyse de plus de 2000 verbes de la banque de données de Dubois & Dubois-Charlier (1997) a révélé que la polysémie synchronique se fonde sur les articulations de la conceptualisation des grands ordres cognitifs avec pour centre l’être humain, son environnement et les instruments qu’il utilise. Étant donné que la complexité de ce modèle et de la hiérarchie des concepts de source ne peut pas être illustrée dans sa totalité au cours de cet article, nous esquisserons les relations complexes entre un concept de source précis et les interprétations qui en résultent en nous concentrant sur le verbe français monter.

Mots-clés: polysémie, métaphore, sémantique cognitive

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16. November 2016
von LS
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International Conference on Language & Emotion (Madrid)

Nächste Woche besuche ich u.a. einen Eye-Tracking- und EEG-Workshop in Spanien und bin mit dem Vortrag:

‘Emotions: Effective persuasive devices in political discourse (France, Spain, and the U.S.)’

auf der Internationalen Konferenz „Sprache & Emotion“ in Madrid.

Programm

Flyer

Abstracts

Alle Masterseminare und Kolloquien finden statt! Nur die Vorlesung und die Sprechstunde muss leider entfallen!

9. November 2016
von LS
Kommentare deaktiviert für How the frequent use of sensory motor concepts in political discourse might have had an impact on the United States presidential election

How the frequent use of sensory motor concepts in political discourse might have had an impact on the United States presidential election

sensomotorik-auszug

31. Oktober 2016
von LS
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Facetas del Verbo / Les Facettes du Verbe

9783631697924

Introducción/ Introduction (Liane Ströbel)

Primera parte

Este volumen es el resultado de un proyecto sobre temas verbales realizado en el Departamento de Lingüística Románica de la Universidad Técnica de Aquisgrán, inspirado en las experiencias obtenidas en los cursos de lingüística y de práctica del idioma. El libro pretende ser un instrumento útil para el no iniciado ofreciendo un acercamiento didáctico a los grandes temas de la gramática española y francesa. Intenta dar explicaciones de fenómenos sincrónicos que permitan ampliar y profundizar los conocimientos sobre los diferentes temas lingüísticos tratados. No es objetivo de este compendio mostrar los diversos tópicos tratados a través del acopio de datos y referencias bibliográficas, sino presentarlos en forma comprensible con el intento de familiarizar a los estudiantes con las estructuras gramaticales en cuestión. Por eso, hemos optado por mantener en la exposición y la dicción de esta edición el carácter propio de las diferentes contribuciones para así subrayar el potencial de los diferentes enfoques. Además, esta obra no intenta ser completa, sino plural y adaptada a los intereses de los estudiantes y quizás también de los docentes de las dos lenguas románicas tratadas.

Los trabajos se reparten en cuatro capítulos en español y cuatro capítulos en francés. En la primera parte, en español, a través de un enfoque diverso, se explican procesos gramaticales que a primera vista podrían parecer extremadamente simples o incluso ya conocidos, pero que desvelan una gran complejidad teórica y descriptiva que pide una exposición didáctica diferente; de allí que cada capítulo contenga un apartado dedicado a la ilustración, la ejemplificación y la aplicación de los principales pilares de la lengua española.

Vicente Ballero Flores presenta en su contribución „Gráfica intuitiva en el paradigma verbal español“ una vista global sobre el sistema temporal y modal castellano reemplazando la explicación metalingüística por el uso sistemático de elementos gráficos. Su enfoque se basa en dos presupuestos teóricos: la intuición y el „priming“. El primer concepto nace de una lectura inconsciente de los indicios acumulados por la experiencia; el otro, el „priming“ puede ser de nido como la chispa que inicia un proceso de significación. Ambos ayudan a visualizar la concepción y estructura interna de la gramática española y a evitar potenciales interferencias entre el español y otras lenguas.

El artículo de Helene Rader „Las perífrasis verbales a través de los tiempos – formación, historia y delimitación explicadas para hablantes maternos del alemán“ trata un tema esencial en la investigación de la enseñanza de ELE (Español Lengua Extranjera). La autora busca, en su contribución al tema, ilustrar desde un enfoque didáctico el contraste morfosintáctico de las mencionadas construcciones analíticas del español con sus correspondientes traducciones alemanas. En el artículo se realiza un análisis diacrónico sobre el fenómeno de la evolución de los tiempos compuestos desde el latín. Además, se ilustran tanto la formación como el uso de las perífrasis verbales.

Maite Maiztegi Arenaza en su artículo „No es lo mismo ponerse malo que volverse malo – la expresión del cambio en español“ presenta un enfoque similar realzando, eso sí, la diferencia semántica entre verbos que los hispanohablantes acostumbran a elegir según el cambio a expresar (instantáneo, permanente, gradual, de estado o situación, radical, etc.). Debido a los grandes problemas que tal elección supone para aquellos estudiantes de ELE cuya lengua materna solamente dispone de un verbo para expresar cambio („werden“ en alemán, “to become” en inglés, “devenir” en francés, “diventare” en italiano, etc.) la autora se centra en los posibles aspectos combinatorios representando los cambios implicados mediante ilustraciones de orientación cognitiva.

Manuel Rivas González en su artículo „Indefinido e imperfecto para alemanes que estudian Hispánicas“ describe el trasfondo de problemas que esconde la elección entre estos dos tiempos del indicativo en la lengua española. El autor intenta facilitar la comprensión de algunos matices a través de ilustraciones y tablas re exionando igualmente sobre la simetría/no-simetría entre los tiempos simples y compuestos del sistema verbal español.

Deuxième partie

Ce volume est le résultat d’un projet sur les thèmes à propos des verbes, réalisé à l’institut de linguistique romane de l’Université technique d’Aix-la-Chapelle.
L’ouvrage est inspiré d’ expériences réalisées lors de cours de linguistique et de pratique de la langue. Le but de ce volume est de présenter la grammaire sous une forme accessible et de familiariser les lecteurs avec une approche des structures grammaticales en question. Le livre est un instrument utile pour les étudiants, il leur offre une approche didactique des grands thèmes de la grammaire française et espagnole. En outre, il permet d’accroitre et d’approfondir les connaissances déjà acquises en fournissant des explications de phénomènes synchroniques déterminés. A noter que ce tour d’horizon ne prétend pas être complet, mais plutôt pluraliste et adapté aux intérêts des étudiants et des professeurs de langues romanes. C’est la raison pour laquelle nous avons décidé de maintenir le caractère individuel de chaque proposition et d’ainsi souligner le potentiel didactique des différentes perspectives.

L’ouvrage se compose de quatre chapitres en français et de quatre chapitres en espagnol. La partie en français est consacrée au potentiel fonctionnel du verbe. Souvent considéré comme élément pivot dans le processus de composition sémantique, imposant certaines contraintes au reste de l’énoncé, le verbe -dans ses emplois divers et ses fonctions nombreuses (grammaticale, stylistique et pragmatique) – présente un intérêt particulier pour le linguiste.

La première contribution, de Michel Favre, intitulée « Le passé simple, le passé composé et l’imparfait en français », met l’accent sur les points communs et les différences entre ces trois temps verbaux. Après une définition des notions d’aspect, de contexte et de cotexte, suivie d’une présentation des usages les plus courants (la progressivité pour le passé simple [PS], l’aspect d’accompli du passé composé [PC], la description et l’habitude dans le cas de l’imparfait [IMF]), l’auteur attire l’attention sur les emplois non standards : les notions d’arrière-plan ou même itératives du PS, la connexion du PC, grâce à sa nature analytique, avec la situation discursive et une interprétation du sens forain, de l’atténuation et de la modalité pour l’IMF.

Dans sa deuxième contribution « Le passé simple et la notion de vérité générale », Michel Favre met en relief le fait que même si le passé simple est connu pour exprimer une action ou un état en rupture avec le moment de l’énonciation, il possède également la capacité de prolonger cette même action ou ce même état au-delà du présent avec l’aide d’adverbes, tels que toujours, jamais, ou souvent. De plus, par son ancrage dans le passé, il va contribuer à exprimer avec d’autant plus de profondeur et d’intensité une idée qui peut également se véri er dans le présent et aussi dans le futur. Ainsi vole-t-il la vedette au présent ou du moins a-t-il la possibilité de rivaliser avec lui sur un plan sémantique, là où il ne serait pas forcément attendu

Hervé Sanson explore dans sa contribution intitulée « Valeurs du participe présent dans l’œuvre d’Assia Djebar » les modalités d’emploi du participe présent dans deux œuvres de l’écrivaine algérienne d’expression française Assia Djebar: Femmes d’Alger dans leur appartement (1980) et L’Amour, la fantasia (1985). En accentuant, par la position réfléchie des participes, leur caractère épiphanique et le geste d’assomption qu’ils expriment, Djebar met l’accent sur la fonction stylistique du participe présent qui s’ajoute à ses trois emplois essentiels: l’atemporalité, l’apersonnalité et la dynamicité (illustrées par Soga (1975) dans « Les valeurs expressives du participe présent » et Arnavielle (2003) dans « Le participe, les formes en –ant : positions et propositions »).

Alexandra Pereira Martins, quant à elle, tente d’analyser dans son article « L’emploi des verbes performatifs – L’exemple de « J’aime » dans les réseaux sociaux » le potentiel pragmatique des verbes à travers une étude sur le contexte communicatif et l’(inter)action sur Facebook basée sur la théorie des actes de langage. À l’aide de déclarations comme « Like us on Facebook » et « J’aime », elle montre la dimension linguistique de la performativité verbale dans le cadre de ce réseau social.

31. Oktober 2016
von LS
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Sensory Motor Concepts in Language & Cognition

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The question as to how the mind creates “mental images” of concepts and memories, and how we use them in communication and thought, has fascinated philosophers for centuries. While it seems obvious that we acquire the meaning of objects, actions, words and abstract entities through our senses by interacting with our environment, the question as to how our bodies and environment shape the representation of meaning in mind and brain is still highly controversial in cognitive science. The last two decades have seen a number of exciting developments in this area. The concept of “embodiment”, i. e. the idea that sensory-motor systems can be part of abstract higher-level processes and representations, has penetrated a wide range of scientific fields. As demonstrated in these conference proceedings, the topic is discussed in literature studies, theoretical and computational linguistics, psycholinguistics, and cognitive neuroscience. From Chinese characters to metaphors and Shakespeare – the involvement of sensory-motor representations is part of the debate.

The analysis of everyday usage of language, the measurement of reaction times in laboratory tasks, or imaging the brain activity during language comprehension have provided us with a wealth of data on the role of sensory-motor knowledge in language. However, the excitement over the interdisciplinarity of this research area also comes at a cost: Are we all talking about the same things when we talk about embodiment or the role of sensory-motor systems? While for some researchers embodiment manifests itself in the different usage of verbs in metaphors, others require changes in brain activity in specific parts of the cortex. The conference “Sensory Motor Concepts in Language and Cognition” in Düsseldorf provided an ideal forum to discuss issues like these, and brought together world-leading experts from several relevant disciplines.

It became apparent that the abstract concept of embodiment is itself embodied in different ways in language corpora, reaction times and brain activation. We may not all ask the same questions. But connecting different theoretical approaches will help us to ask better questions, and introducing each other to different methodological approaches will help us answering them. Let us hope that our research will be embodied in more conferences like this in the future.

Olaf Hauk (Neuroscience Cambridge)

Link

24. Oktober 2016
von LS
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10th International Conference of the Spanish Cognitive Linguistics Association Discourse, Culture and Contexts

Diese Woche bin ich mit einem Vortrag auf der 10. Internationalen Konferenz der spanischen Gesellschaft für Kognitive Linguistik in Alcalá de Henares (Madrid).

Programm

Aus diesem Grund muss die Sprechstunde und die VL leider entfallen, die Masterseminare und die Master-& Doktorandenkolloquien finden wie gewohnt statt!

13. Oktober 2016
von LS
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LingUnite

Die Romanische Sprachwissenschaft ist auf der LingUnite mit 9(!) Postern vertreten:

  1. Die Rolle von Somatismen & sensomotorisch basierten Verben als Simulations- und Imitationsstrategie im politischen Wahlkampf (Liane Ströbel) [Poster]
  2. The obesity epidemic as a linguistic challenge: Pathways towards information optimization (Liane Ströbel [Kooperation mit Cornelia Wermuth & Geert Brône, KU Leuven/Antwerpen]) [Poster]
  3. Concepts, Ad hoc Concepts & Conceptual Parameters (Liane Ströbel) [Poster]
  4. Visuelle Grammatik (Vicente Ballero Flores/Liane Ströbel) [Poster]
  5. Wiedererkennung- und Identifikationsstrategien im Wahlkampf (Michel Favre) [Poster]
  6. Das Passé Simple lässt sich nicht unterkriegen! (Michel Favre) [Poster]
  7. Verbale Vergangenheit zwischen Kolonie und Unabhängigkeit: das pretérito perfecto simple und compuesto im nähesprachlichen Spanisch Amerikas von 1494 bis 1898 (Helena Rader) [Poster]
  8. Kontrastive Analyse von Funktionsverbgefügen (FVG) im Deutschen und im Französischen (Isabella Florea) [Poster]
  9. Die kollektive und individuelle Rezeption öffentlicher Diskurse in kritischen Kontexten (Carmen Ibáñez Berganza) [Poster]

Hier finden sich weitere Informationen: 2016-tagungsband-book-of-abstracts-als-pdf

10. Oktober 2016
von LS
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Wahlkampf ist Wortkampf: Präsidentschaftswahlkampagnen aus sprachwissenschaftlicher Sicht

Diese Woche bin ich mit Herrn Favre auf der Tagung „Wahlkampf ist Wortkampf: Präsidentschaftswahlkampagnen aus sprachwissenschaftlicher Sicht“

in Kassel mit den folgenden Vorträgen:

„Wiedererkennung- und Identifikationsstrategien im Wahlkampf“ (Michel Favre)

„Die Rolle von Somatismen & sensomotorisch basierten Verben als Simulations- und Imitationsstrategie im politischen Wahlkampf“ (Liane Ströbel)

Hier ist das vollständige Programm:

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Bitte schon vormerken:

Am Freitag (14.10.) wird die Romanische Sprachwissenschaft mit 9 (!) Postern auf der LingUnite in Aachen vertreten sein!

Weitere Informationen folgen!

4. Oktober 2016
von LS
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DGKL 7, Essen-Duisburg: „Cognitive approaches to interaction and language attitudes“

Vom 4.10.16-7.10.16 bin ich mit zwei Vorträgen auf der internationalen Konferenz DGKL 7, Essen-Duisburg: „Cognitive approaches to interaction and language attitudes“

5.10.16 „How flexible are concepts?“

6.10.16 „Kognitive Betrachtung usueller Wortverbindungen im Deutschen vs. Spanischen“ (zusammen mit Ana Mansilla, Universidad de Murcia, Spanien)

Programm

 

4. August 2016
von LS
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The Iberian Challenge: Creole Languages Beyond the Plantation Setting

Armin Schwegler, John McWhorter, Liane Ströbel (eds.).

Creole languages lexified by Spanish and Portuguese have played a relatively small role in theories of creole genesis, and as a result the histories of vernaculars such as Palenquero, Papiamentu, Cape Verdean Creole, and the Gulf of Guinea creoles (e.g., São Tomense or Annobonese) have typically been considered distinct evolutionary events. In contrast, English and French-based creoles (e.g., Hawaiian Pidgin English or Haitian French), formerly spoken on large-scale plantations, have always been viewed as the “default” or prototypical kind.
This volume takes issue with this traditional view by arguing that there is no a priori reason to give plantation creoles this preferential treatment. As the ten articles assembled here show, the plantation scenario is only one of many — a realization that poses special challenges to theories of creole genesis that seek to be maximally comprehensive. Overall, Iberian-based creoles thus demonstrate a diversity of complex circumstances that any overarching theory of creole genesis ought to take into account

Info

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17. Juli 2016
von LS
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Ad hoc concepts or conceptual parameters in the course of time?

From the 18th until the 23rd of July I will attend the 6th UK Cognitive Linguistics Conference in Bangor.

In my talk „Ad hoc concepts or conceptual parameters in the course of time?“ I will try to solve a putative contradiction: the stability of concepts and their presupposed flexibility in usage (see Casasanto & Lupyan 2015). I will show that stability is not an illusion but rather a definitory problem. Concepts in themselves are global, yet while transferring these mental images into language, originally stable concepts – due to the linearity of language – need to be broken down into describable entities. A synchronic and diachronic analysis of more than 800 words from various Romance Languages revealed that it is exactly the breaking down of a concept into individual (at the same time universal) slices that allows for the diachronic flexibility of the concept, given the fact that whenever the concept is linguistically activated, the speaker has a choice of anchoring points (i.e., parameters). The latter may vary over time. In the beginning, prototypical parameters of the concept are favored, but with time the salience of these entities (due to frequency patterns and loss of expressivity) can alter. In sum total, the gap between the assumed stability of concepts on the one hand, and their flexibility in usage on the other, can be bridged by presuming that our knowledge is not organized in stable concepts but rather in flexible parameters which, in mutual interrelation, define and prime said concepts (see Barsalou, Wilson, and Havenkamp 2010; Spivey 2007). In order to illustrate this idea, my talk will focus on the semantic mappings between the conceptual parameters in the course of time, on the existing restrictions in the actual use of these concepts, as well as on the typological differences between related and unrelated languages. In conclusion, I will raise the question whether it is more adequate to speak of an ad hoc focalization on a particular conceptual parameter instead of ad hoc concepts.

Program

4. Juli 2016
von LS
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Vortrag von Zoltán Kövecses im Masterkolloquium „Literature, Language and Emotion“

Im Rahmen unseres MA Kolloquiums zu „Literature, Language and Emotion“ (Wenzel/Strasen/Ströbel) wird am 12.7., 16:15-17:45 Uhr, im Hörsaal V (Hauptgebäude) Zoltan Kövecses einen Vortrag halten zum Thema:

The Conceptual Structure of the Emotion Domain in English

Zoltán Kövecses (School of English and American Studies, Eötvös Loránd University, Budapest)

The study of the conceptual system associated with emotions in any language / culture involves several issues: (1) To what extent is this system comprehended in a literal or metaphorical way? (2) Are the conceptual metaphors that characterize this system specific to the emotion domain or are they applicable outside the emotions? (3) What exactly is the conceptual structure of the emotion domain? (4) How do speakers operationalize the emotion domain as structured in context? (5) What are the ways of studying the language of emotions given the structure of the emotion domain? In my talk, these are the questions to which I seek and propose an answer on the basis of examples taken from English.

Reading:
Kövecses, Zoltán. 2000. Metaphor and Emotion. New York: Cambridge University Press.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Flyer

1. Juni 2016
von LS
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À la recherche de l’architecture des concepts en général et des concepts ad hoc en particulier

Poster_Language and Enaction Conference

D’un point de vue linguistique, le terme de concept est dérivé du latin concipere qui signifie ‘prendre entièrement’. En architecture, il signifie construire une représentation de quelque chose qui n’existe pas encore. En combinant ces deux approches distinctes, on en arrive à la conclusion qu’un „concept“ fait référence à une représentation du monde acquis soit par l’expérience soit par l’imagination et qui est fourni par une structure hiérarchique. Néanmoins dans la communication actuelle, il semble qu’on puisse utiliser les concepts plus ou moins librement et sans trop de restrictions. Et, c’est précisément ici qu’apparaît une contradiction potentielle (Casasanto & Lupyan 2015). Comment se fait-il qu’un terme puisse être employé d’une manière si flexible alors que la stabilité de ce même terme est bien ancrée dans sa définition?

Dans ma communication, je montrerai qu’il ne s’agit pas d’une contradiction réelle, mais plutôt d’un problème de définition. Basé sur l’hypothèse que les domaines de source conceptuels sont fortement liés aux trois grandes catégories (self-regulation, sensorimotor coupling, intersubjective interaction) de Thompson & Varela (2001) et inspirés du lien étroit entre perception et action (Noë 2004), j’expliquerai que les concepts eux-mêmes sont globaux, mais en transférant ces images mentales dans le langage, leur stabilité doit céder – face à la linéarité de la langue – à la nécessité de diviser cette unité en éléments particuliers.

Une analyse synchronique et diachronique de plus de 800 mots de différentes langues romanes montrera que c’est particulièrement cette division d’un concept en des entités individuelles et en même temps universelles qui est responsable de la flexibilité synchronique du concept. Etant donné que chaque fois que le concept est activé, le locuteur a un choix des points d’ancrage, même si ces derniers (ou plutôt les diverses interprétations possibles, Varela, Thompson & Roch 1991) peuvent varier à travers le temps. Au début, on constate une préférence pour des paramètres prototypiques d’un concept, mais avec le temps, la caractéristique marquante de ces entités (en raison de changements de fréquence et du niveau de l’expressivité) peut changer. Le clivage entre la stabilité assumée et la flexibilité qui règne dans l’usage actuel peut être compensé en partant du principe que notre savoir n’est pas organisé en concepts stables mais plutôt en paramètres flexibles, qui en interaction mutuelle, définissent l’idée du concept et priment sur elle (Barsalou, Wilson, and Havenkamp 2010; Spivey 2007). Pour illustrer cette idée, la communication sera centrée sur le corps comme « point zéro d’orientation » (Husserl 1989), sur les mappings sémantiques entre les paramètres conceptuels à travers le temps, sur les restrictions existantes dans l’usage actuel et sur les différences typologiques entre des langues romanes et non-romanes. En conclusion, ma contribution posera la question de savoir s’il ne serait pas plus adéquat de parler d’une focalisation ad hoc d’un certain paramètre conceptuel que de concepts ad hoc.

References 

Allott, N., and M. Textor. 2012. Lexical pragmatic adjustment and the nature of ad hoc concepts. International Review of Pragmatics 4 (2): 185–208.

Barsalou, L. W. 1983. Ad hoc categories. Memory & Cognition 11:211–227.

Barsalou, L. W., C. D. Wilson, and W. Hasenkamp. 2010. On the vices of nominalization and the virtues of contextualizing. In: The Mind in Context, ed. B. Mesquita, L. Feldman-Barrett, and E. Smith, 334–360. New York: Guilford Press.

Boroditsky, L., and M. Ramscar. 2002. The roles of body and mind in abstract thought. Psychological Science 13 (2): 185–188.

Casasanto, D. 2014. Bodily relativity. In: Routledge Handbook of Embodied Cognition, ed. L. Shapiro, 108–117. New York: Routledge.

Casasanto, D., and G. Lupyan. 2015. All concepts are Ad Hoc Concepts. In the Conceptual Mind: New directions in the study of concepts. E. Margolis & S. Laurence (Eds.), pp. 543-566, Cambridge, MIT Press.

Elman, J. L. 2004. An alternative view of the mental lexicon. Trends in Cognitive Sciences 8 (7): 301–306.

Evans, V. 2009. How Words Mean. Oxford: Oxford University Press.

Gallagher, S. 1986. Body image and body schema: a conceptual clarification. The Journal of Mind and Behavior 7: 541-554.

Husserl, E. 1989. Ideas Pertaining to a Pure Phenomenological Philosophy and to a Phenomenological Philosophy, Second Book. Trans. R. Rojcewicz and A. Schuwer. Dordrecht: Kluwer Academic Publishers.

Legrand, D. 2005. The bodily self: the sensori-motor roots of pre-reflexive selfconsciousness. Phenomenology and the Cognitive Sciences.

Lupyan, G. 2012. What do words do? Towards a theory of language-augmented thought. In: The Psychology of Learning and Motivation, vol. 57, ed. B. H. Ross, 255–297. London: Academic Press.

Lupyan, G., and S. L. Thompson-Schill. 2012. The evocative power of words: Activation of concepts by verbal and nonverbal means. Journal of Experimental Psychology: General 141 (1): 170–186.

Noë, A. 2004. Action in Perception. Cambridge, MA: The MIT Press.

Papafragou, A., J. Hulbert, and J. Trueswell. 2008. Does language guide event perception? Cognition 108 (1): 155–184.

Snedeker, J., and L. Gleitman. 2004. Why is it hard to label our concepts? In: Weaving a Lexicon, ed. D. G. Hall and S. R. Waxman, 257–294. Cambridge, MA: MIT Press.

Spivey, M. 2007. The Continuity of Mind. New York: Oxford University Press.

Taylor, L. J., and R. A. Zwaan. 2009. Action in cognition: The case of language. Language and Cognition 1:45–58.

Thompson, E. and Varela, F.J. 2001. Radical embodiment: neural dynamics and consciousness. Trends in Cognitive Sciences 5: 418-425.

Varela, F.J., Thompson, E. and Rosch, E. 1991. The Embodied Mind: Cognitive Science and Human Experience. Cambridge, MA: The MIT Press.

Weiskopf, D. 2009. The plurality of concepts. Synthese 169:145–173.

Zwaan, R. A. 2004. The immersed experiencer: Toward an embodied theory of language comprehension. In: The Psychology of Learning and Motivation, vol. 44, ed. B. H. Ross, 35–62. New York: Academic Press.

 

4. Februar 2016
von LS
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Decisive/Divisive: The Political Rhetoric of 2015 and Beyond

 

Papers on global issues: challenges (asylum/integration); threats (terrorism); elections (2015-2017); freedom of opinion in transnational perspective (hashtags).

CV, 300-word abstract;

Ludwig Deringer (deringer@anglistik.rwth-aachen.de) and Liane Stroebel (liane.stroebel@ifaar.rwth-aachen.de)

26. Januar 2016
von LS
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Neuerungen 2016

Ab sofort ist eine Auswahl an Artikeln und Veröffentlichungen unter Academia und Researchgate einsichtbar!

Ab sofort werden Sprechstunden nur noch über doodle vergeben. Die Listen finden Sie entweder hier oder demnächst auch auf der Institutswebseite!

11. September 2015
von LS
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„O mundo lusófono em movimento – (r)evoluções e transformações“ (Lusitanistentag 2015, Aachen)

Der 11. Lusitanistentag unter dem Motto:

„O mundo lusófono em movimento – ( r )evoluções e transformações“

(organisiert vom DLV und von Frau Begenat-Neuschäfer)

findet vom 16.-19.9 in Aachen statt.

Das Programm kann hier eingesehen werden: Programm

Ein Überblick über die Sektionsthemen findet sich hier: Sektionen

Hier geht es zur Anmeldung:  Anmeldung

Weitere Informationen auf der offiziellen Homepage!

3. August 2015
von LS
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DRT Mannheim Sektion „Verknappung“

Liebe Teilnehmer der Sektion „Phänomene der Verknappung in den romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen“ des Romanistentags  2015 in Mannheim „Romanistik und Ökonomie: Struktur, Kultur, Literatur“,

vielen Dank für die interessanten Diskussionen und Anregungen.

Wie versprochen finden Sie die Fotos entweder hier oder hier.

Die Fotos werden per Klick größer und können auch heruntergeladen werden!

Das Passwort wird per Email zugesandt!

Herzliche Grüße,

Sieglinde Borvitz, Liane Ströbel, Yasmin Temelli

 

 

3. Juli 2015
von LS
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Meaning, Frames, and Conceptual Representation

Meiner neuer Artikel

Linguistic Realizations of the Concept of FEAR

ist erschienen:

Ströbel, L. (2015). Linguistic Realizations of the Concept of FEAR (p. 219-236), in: Gamerschlag, T., Gerland, D., Osswald, R., and W. Petersen. Meaning, Frames, and Conceptual Representation. Studies in Language and Cognition 2, d|u|p: Düsseldorf.

Abstract:

There is something about fear

This paper is an attempt to look into patterns of use and variation concerning the conceptualization of ‘fear.’ Analyzing the semantic field and syntactic structure of fear expressions in French, the following questions will be tackled: Which of the parameters associated with fear play a role in the linguistic encoding? Are there conceptual differences between the different realizations of this complex concept? Is it possible that ‘fear’ only has one central core or source? And finally, can members of the semantic field of fear function as a conceptual source themselves?

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17. Juni 2015
von LS
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How to describe the indescribable: Charlie Hebdo & Germanwings

Vortrag: How to describe the indescribable: Charlie Hebdo & Germanwings (Liane Ströbel)

What does it take to describe an emotion? And how can an experience, such as shock, be described? Shock is not really classified as an emotion, due to the fact that it does not display exclusive features, but rather shares its dominant parameters with more prominent emotions, such as e.g. fear. Therefore, it is mostly considered either as something in a grey area, classified as the initial phase of other emotions, or limited to the negative counterpart of surprise.

A contrastive analysis of the linguistic realizations of emotional parameters associated with the experience of shock as well as a corpus analysis of political discourse with regard to recent tragedies, such as Charlie Hebdo and the Germanwings’ accident, and their aftermaths dealing with overcoming this state of shock, will illustrate the linguistic and non-linguistic complexity of this particular, “bounded” emotion.

Workshop: Emotion Concepts in Use (Official Website)
Workshop time and location: June 25 – 26 , 2015, Heinrich-Heine-University Düsseldorf, Germany, O.A.S.E.

Program & Abstracts,

Venue &  Accommodation 

Flyer

HHU_Broschüre_Emotion Concepts in Use

Poster_HHU-SFB991_EmotionConcepts

 

10. Mai 2015
von LS
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Computer animated models of visualizing reanalyzing processes

Folgendes Gemeinschaftsprojekt mit Vicente Ballero Flores wird im Mai auf der Konferenz der französischen kognitiven Gesellschaft in Grenoble vorgestellt:

Computer animated models of visualizing reanalyzing processes

(Vicente Ballero Flores, Liane Ströbel)

The project focuses on the mental representations of grammar. Given the fact that the dynamic processes inherent to grammatical reanalysis cannot be made visible in FMRI, at least at this technical stage, we have chosen to illustrate the transformation processes which take place on the syntactic level, by starting out with a static representation of the main players and developing from there a dynamic computer animated model in order to display different reanalyzing processes on the syntactic level, such as relation, transformation and substitution. The following graphic represents the main word classes, such as nouns (N), verbs (V), adjectives (Aj), adverbs (Av), articles (ar), prepositions (pp), pronouns (pn) and subordinate conjunctions (sk):

G1: Main word classes

The hierarchical relation between the planets (N, V, Aj and Av), their moons (ar in the case of N, pn in the case of N) and their satellites (pp in the case of N and sk in the case of V) are illustrated in graphic 2:

G2: Denominal moon and  denominal satellite

The different existing dynamic processes in between the entities are marked with different lines and fleshes such as ”—” (relation), ”–> ” (substitution) and a solid flesh for transfor- mation processes, such as in graphic 3:

  G3: Deep structural results of the “pp & N”-surface structure

Graphic 3 illustrates that the conglomeration of a preposition (pp) and a noun (N) can lead to at least two new interpretations of the underlying functional structure (deep structure). In a sentence such as Pierre est sûr de l’amour de Marie the construction ”de Marie” (surface structure: pp N) can be regarded from a functional point of view as an adjective (Aj) and in a sentences such as Marie fait ses études à Paris, ”à Paris” or in other words the same surface structure (pp N) fulfills the function of an adverb of location (Av).

The aim of this project is to present a computer animated dynamic model which allows not only to group the results of different reanalyzing processes, but also to set up ways to visualize the functional distances between near synonymical constructions in one language. Furthermore, from a cognitive perspective, it will be highlighted that different surface structure patterns in French, Spanish, English and German, are based on similar deep structure phenomena. The results of this visualization model of grammatical reanalyzing processes can have an important impact on the way sentences will be structured and chosen in future FMRI experiments as the transformation tool shows that the surface structure only reflects inadequately the hierarchical structures and functions of the cognitive deep structure (e.g an adjective doesn’t have to be in adjectival function in a construction and the assumption of ”word class = function” may lead to incorrect interpretations in neurological experiments).

10. Mai 2015
von LS
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Analyse contrastive des mécanismes sémantiques entre le concept de source et ses domaines cibles potentiels

Folgendes Forschungsprojekt wird im Mai auf der Konferenz der französischen kognitiven Gesellschaft in Grenoble vorgestellt:

Analyse contrastive des mécanismes sémantiques entre le concept de source et ses domaines cibles potentiels

(Liane Ströbel)

L’objectif principal de cette approche sémantico-cognitive est de montrer l’influence prédominante du concept de source (approche diachronique) dans les emplois synchroniques d’un verbe. Souvent considéré comme élément pivot dans le processus de composition sémantique, imposant certaines contraintes au reste de l’énoncé, le verbe présente un intérêt particulier pour le linguiste. L’analyse de la polysémie verbale implique l’élaboration d’une hiérarchie des concepts de source (Lakoff, 1987 : 267) et d’une cartographie des schèmes sémantico-cognitifs associés (François, 2007, 2010; Desclés & Guentcheva, 2005; Haspelmath 2003; van der Auwera 2008). Une telle analyse suivra donc un double objectif: d’une part, sur le plan linguistique, celui d’illustrer les différentes interprétations de destination (domaine cible) d’un seul concept de source, et d’autre part, sur le plan cognitif, celui de mieux faire comprendre les mécanismes et paramètres de la relation entre le concept de source et les interprétations qui en d’écoulent.

L’analyse de plus de 2000 verbes de la banque de données de Dubois & Dubois-Charlier (1997) a révélé que la plupart des verbes ne se basent que sur trois catégories prédominantes de concepts de source, à savoir “ Embodiment ”, “ Environnement ” et “Dimensions”. En d’autres termes, la polysémie synchronique se fonde sur les articulations de la conceptualisation des grands ordres cognitifs (similaire aux “ image schemas ”, Langacker, 2008 ; Gibbs, 2005) avec pour centre l’être humain, son environnement avec les instruments qu’il utilise et des dimension pour décrire ces derniers. Ces trois domaines capitaux contiennent de multiples sous-catégories individuelles et communes qui sont composées des expériences et des associations liées à ces entités (p.ex. [location], [contact], [orientation], [direction], [forme], [extension], [point final], [vitesse], [manière], etc.).

Étant donné que la complexité de ce modèle ou de la hiérarchie des concepts de source ne peut pas être illustrée dans sa totalité, nous esquisserons au moins les relations complexes entre un concept de source précis et les interprétations qui en résultent (domaine cible) en nous concentrant sur les verbes, indiquant un changement de valeur (interprétation intensionelle; Aurnague, 2008; Emirkanian, 2008 et Yune, 2009).

Notre approche diachronique, qui souligne l’influence du concept de source dans les emplois synchroniques d’un verbe, a) aboutit à l’établissement d’une carte d’identité de ces verbes qui nous donne un aperçu de la complexité du modèle des concepts de source, et b) nous aide à expliquer les différences dans l’emploi d’un verbe et de ses équivalents dans d’autres langues.

Pour conclure, l’avantage de l’intégration du concept de source (approche diachronique) à l’analyse d’un verbe réside dans l’association du verbe à une image qui permet une meilleure conceptualisation de la structure de ce verbe et de ses différents emplois et restrictions sur l’axe synchronique.

Keywords: mécanismes sémantiques, concept de source, domaines cibles

8. April 2015
von LS
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Romanistentag – Sektion „Verknappung“

Liebe Sektionsteilnehmer,

die Organisation für den Romanistentag schreitet weiter voran, und so ist nun unter folgendem Link die Onlineanmeldung erbeten:

 http://www.romanistentag.de/index.php?id=1017

Für alle Teilnehmer, die DRV-Mitglieder sind, gilt ein Tagungsbeitrag von 60,- Euro; Nicht-DRV-Mitglieder zahlen 75,- Euro.

Es wurden Informationen zur Unterkunft bzw. eine Liste von Hotelpartner zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link finden:

http://www.romanistentag.de/index.php?id=1579

Bitte entnehmen Sie die z.T. speziell für den Romanistentag ausgehandelten Konditionen und Optionierungen der Hotelliste auf der Homepage.

Die Sektionsbeschreibung finden Sie hier:

http://www.romanistentag.de/index.php?id=1540

Die Abstracts hier:

 http://www.romanistentag.de/index.php?id=1631

Das Programm befindet sich hier:

RomTag15_Programm

Wir freuen uns bereits sehr auf Ihre Vorträge, spannende Diskussionen und ein angenehmes Beisammensein!

Herzliche Grüße
Sieglinde Borvitz, Yasmin Temelli, Liane Ströbel

8. April 2015
von LS
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Emotion Concepts in Use – An interdisciplinary workshop at Heinrich-Heine-University Dusseldorf (June 25-26, 2015)

Call for Papers

This workshop aims at analyzing emotion concepts from an interdisciplinary perspective (linguistics, philosophy, psychology). On the one hand, the workshop is interested in the cognitive mechanisms underlying the experience of emotions and emotion concepts, and, on the other hand, it is interested in the (frame-theoretical) modeling and prediction of the ways in which emotion expressions are used.

A core feature of human mental life is not only the experience of emotion but also the application of emotion concepts to the outer world. We do not only know what it is like to be surprised, but we also describe a situation or an event as surprising or even call something a surprise. On the contrary, we might consider a situation to be sad, but we would not label it by the word ’sadness‘ (in English, at least).

Moreover, it is not only the case that we apply emotion concepts such as SAD and JOYFUL to inanimate subjects as music, art and literature (e.g., this song is so sad, this melody is so joyful, this story has a happy ending), but we also use emotion concepts to intensify our emotions when we speak, for example, about panic-stricken fear.

Our invited speakers are:

  • Margaret Freeman (Myrifield Institute for Cognition and the Arts)
  • Michelle Montague (The University of Texas at Austin, Philosophy)
  • Zoltan Kovecses (Eötvöses Lorand University, American Studies)
  • John Lambie (Angelia Ruskin University, Psychology)
  • Sebastian Löbner (Heinrich-Heine-University Dusseldorf, CRC 991)
  • Liane Ströbel (Heinrich-Heine-University Dusseldorf, CRC 991, RWTH Aachen)

In addition, we invite abstracts of no more than 250 words to be submitted to smelkonian@phil.uni-duesseldorf.de for blind refereeing until May 2.

Successful applicants will be informed by May 15.

Abstracts should deal with the following (or related) topics:

  • the evaluative phenomenology of emotions
  • the acquisition/development of emotion concepts
  • the constitution of emotion concepts
  • commonalities and differences between evaluative adjectives and emotion adjectives (e.g., bad vs. sad)
  • commonalities and differences between evaluative adverbs and emotion adverbs (e.g., badly vs. sadly)
  • the use of emotion/evaluative adverbs (e.g., surprisingly, terribly) in various linguistic categories, e.g., as intensifiers, as positives, as discourse markers, etc.
  • the use of emotion/evaluative adjectives in various linguistic categories
  • emotion concepts and aesthetic judgments
  • metaphorical aspects of emotion concepts (e.g., broken heart for unfulfilled love)

Organization
Heinrich-Heine-University Dusseldorf, CRC 991: The Structure of Representations in Language, Cognition and Science, sponsored by the German Research Foundation (DFG)

Please note: Due to internal infrastructural complications and five fairs to be held in Dusseldorf in the week of June 18 and 19, we had to reschedule our workshop. The new dates for the workshop are June 25 and 26.

Directors
Susanna Melkonian (smelkonian@phil.uni-duesseldorf.de)
Liane Stroebel (stroebel@phil.uni-duesseldorf.de)

13. Februar 2015
von LS
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Murcia

Wir haben jetzt zusätzlich zum bestehenden Erasmusprogramm ein neues Ziel:

MURCIA

Hier schon einige Links mit den wichtigsten Informationen:

alumnos-internacionales

murciaturistica

turismodemurcia

murcia.es

Allgemeine Infos

Weiteres Material liegt bald im Sekretariat aus!

Bitte auch die Aushänge für das Trinationales Projekt von Frau Rieger beachten!

Eine erholsame vorlesungsfreie Zeit!

5. Januar 2015
von LS
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Characterizing metonymy: Descriptive fields in a metonymy database

Im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereich 991: „Die Struktur von Repräsentationen in Sprache, Kognition und Wissenschaft“ findet am 22.01.2015, von 12:30-14:00 Uhr, in Raum 23.21/HS 3H der HHU, Chair: Liane Ströbel, der Vortrag von Antonio Barcelona Sánchez (Córdoba) statt.

Weitere Informationen: hier

 

Abstract:

Characterizing metonymy: Descriptive fields in a metonymy database
In the talk the speaker will carefully describe  the entry model for the metonymy database that he has been building for several years with his research group, and will illustrate the description with parts of some of the entries collected so far (most of them with English examples). The applications of the database will also be discussed. At the same time, the description of the various fields will give the speaker an opportunity to discuss some of the properties of metonymy and the many aspects of language and cognition that recent research (including the speaker’s) has shown or claimed metonymy to be involved in, including grammar, lexicon, and discourse-pragmatic inferencing.

30. Dezember 2014
von LS
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On the ubiquity of cognitive processes in coding and inferring meaning

Im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereich 991: „Die Struktur von Repräsentationen in Sprache, Kognition und Wissenschaft“ findet am 15.01.2015, von 12:30-14:00 Uhr, in Raum 23.21/HS 3H der HHU, Chair: Liane Ströbel, der Vortrag von Francisco J. Ruiz-de-Mendoza statt.

Weitere Informationen: hier

Abstract:

Francisco J. Ruiz-de-Mendoza: On the ubiquity of cognitive processes in coding and inferring meaning

The starting point for this presentation is the understanding of meaning construction as a trade-off between meaning as coded on the basis of lexico-constructional mechanisms and meaning as inferred on the basis of linguistic and extralinguistic cues. Both kinds of meaning-making activity yield internally consistent meaning representations or „meaning structure“ of four broad types: predicate-argument structure, implicational structure, illocutionary structure, and discourse structure. Furthermore, both coded and inferred meaning arise from the same set of underlying cognitive process. Thus, for each of these representational types we postulate an underlying cognitive model type. Predicate-argument representations are based on the cognitive exploitation of high-level non-situational cognitive models (e.g. the ‚action‘ frame, whose subdomains include the roles of actor, object, instrument, result, etc., is central to constructions in the area of transitivity). Implicational structure is the result of exploiting low-level situational cognitive models; for example, ‚getting a tooth fixed by the dentist‘ can be activated by mentioning a relevant part of the ‚going to the dentist‘ situational model (A: Did your tooth stop hurting? B: Yes, I finally called the dentist). Illocutionary structure arises from the metonymic activation of high-level situational cognitive models (e.g. stating a need can be taken as a request on the grounds of a social convention whereby we have to act in ways that are beneficial to others provided that we have the capacity and it is reasonable for us to do so). Finally, discourse structure pairs two or more high-level non-situational cognitive models logically (e.g. cause-effect, evidence-conclusion, etc.), temporally (e.g. precedence, simultaneity, etc.), or conceptually (e.g. similarity, contrast, etc.). On the basis of these initial assumptions, we proceed to examine a wide range of meaning-making linguistic phenomena and account for their motivation in other cognitive processes. For example, we find ‚upscaling‘ and ‚downscaling‘ gradable cognitive models not only in overstatement and understatement (as should be expected) but also in some lexical and grammatical phenomena involving strengthening and mitigation. Or we find echoing not only in reported speech or in irony (as postulated by relevance pragmatics theorists) but in constructions coding implicated and illocutionary meaning (e.g. Don’t you X, as in „Don’t you daddy me“, where „daddy“ echoes the speaker’s attempt to appease her interlocutor) and in some discourse relations (e.g. paraphrase, restatements, etc). The presentation concludes with a listing of cognitive processes and the areas of meaning representation where each of them plays a role, whether in the domain of coded or inferred meaning, plus an examination of the principles that constrain such processes. Since the evidence points in the direction of a limited set of processes being ubiquitous in meaning construction, the resulting account is endowed with a higher degree of generalization than explanations that do not take into account meaning regularities based on the principles of cognitive modeling.

10. November 2014
von LS
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Grenzen und Spielräume der sprachlichen Kodierung räumlicher Wahrnehmung

Mein Artikel:
Grenzen und Spielräume der sprachlichen Kodierung räumlicher Wahrnehmung. Am Beispiel von Positionsangaben im Französischen im Vergleich zum Deutschen
ist in: Krefeld, Thomas/Pustka, Elissa (Hrsg.) (2014): Perzeptive Linguistik: Phonetik, Semantik, Varietäten. Stuttgart: Franz Steiner Verlag: http://www.steiner-verlag.de/titel/60245.html erschienen.

 

«La perception n’est pas le constat d’une réalité objective,
elle est la négociation d’une présence au monde.»

 Derrick de Kerckhove

Auszug: „Wie kommt ein Franzose, der auf einen Baum geklettert ist, wieder herunter?“ Diese von Geuder (2009) in seinem Aufsatz „Descendre en grimpant“ aufgeworfene Frage veranschaulicht schön den Konflikt, welcher auf dem kontrastiven Unterschied basiert, dass sich das deutsche Verb klettern flexibel mit verschiedenen Richtungsangaben kombinieren lässt, das französische Verb grimper hingegen sich aber nur für Aufwärts- (und unter Umständen auch Seitwärts-) aber nicht für Abwärtsbewegungen verwenden lässt. Bevor weitere -aus kontrastiver Sicht- problematische Szenarien betrachtet werden, werden kurz einige Faktoren vorgestellt, die bei der kognitiven Strukturierung der Wahrnehmung einer Handlung (wie z.B. der Beobachtung des „Kletterns auf einem Baum“), eine entscheidende Rolle spielen. Als Ausgangspunkt dient die Feststellung, dass wir unsere Umgebung als Ganzes, bestehend aus hierarchisch geordneten Komponenten, wahrnehmen. Fast immer unterscheiden wir zwischen einer meist kleineren und beweglicheren im Fokus stehenden Variablen bzw. der Figur, und einer weiteren meist größeren und eher statischeren Bezugsgröße, dem Grund:

The Figure is a moving or conceptually movable entity whose site, path, or orientation is conceived as a variable (…). The Ground is a reference entity, one that has a stationary setting relative to a reference frame, (…).“ (Talmy 2000: 184; vgl. dazu auch Jackendoff/Landau 1991, Landau/Jackendoff 1993, Vandeloise 1987).

Die Beschreibung des Figur-Grund-Verhältnisses ist gerade bei Positionsangaben wichtig, da diese nicht isoliert, sondern immer im räumlichen Kontext existieren. Basierend auf dieser Distinktion werden bei der Analyse die verschiedenen Parameter, wie z.B. Kontakt (ohne direkte Unterstützung des Gewichts), Support (Unterstützung des Gewichts gegen die Gravitation), Ausrichtung (vertikal vs. horizontal), Orientation (oben vs. unten), Konsistenz (Material des Grunds) etc., abgefragt und die jeweils dominanten Parameter bzw. kognitiven Ankerpunkte bei der sprachlichen Kodierung herausgestellt (vgl. Berthele 2004, Kaufmann 1995, Kutscher und Schultze-Berndt 2007, Serra Borneto 1996, etc.). Gerade durch den kontrastiven Vergleich (Deutsch vs. Französisch) wird die Frage aufgeworfen, inwieweit fehlende Parallelen in der sprachlichen Kodierung auch Rückschlüsse über potentielle Unterschiede in der Perzeption bestimmter Positionen im Raum suggerieren, vgl. Kopecka (2004: 19):

« (…) la langue est considérée comme un système de formes dont la fonction est de transmettre des idées, et dont tous les éléments, de la plus petite unité de sens jusqu’aux constructions plus complexes, entretiennent des rapports étroits pour aboutir à une [cette] fin. »

Mit anderen Worten beeinflussen die Grenzen und Spielräume der jeweiligen Einzelsprache nicht nur die sprachliche Kodierung, sondern vielleicht auch allein aufgrund ihrer Existenz die Wahrnehmung, ähnlich einem Filter?, vgl. Slobin (1996) bzw. Kopecka (2004: 38):

(…) lorsqu’ils pensent et planifient pour parler, les locuteurs doivent prendre en compte les spécificités morphosyntaxiques et lexicales de leur langue maternelle pour faire les distinctions nécessaires (…).

Da der Titel „Descendre en grimpant“ von Geuder (2009) bereits eine Lösung für die eingangs gestellte Frage anbietet, nämlich die Verwendung einer Kombination aus einem Bewegungsverbs (mit vertikaler Ausrichtung und Orientierung nach unten) mit einer Art und Weise Angabe, wird es in dem vorliegenden Artikel um weitere Grenzen und Spielräume der sprachlichen Kodierung im Bereich der räumlichen Wahrnehmung gehen, wobei der Fokus vor allem auf den gebräuchlichsten Positionsangaben, wie z.B. LIEGEN, KNIEN, SITZEN, STEHEN und HÄNGEN liegen wird.

29. Oktober 2014
von LS
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Blended Learning Förderung

Ab WS 2014/2015 geht unser Projekt @IXpansion (gefördert durch Blended Learning Mittel der RWTH zur Verbesserung der Lehre) an den Start!

Was ist @IXpansion?

Unsere Zielvorgaben sind dreifacher Natur:

Erstens ist @IXpansion ein seminarübergreifendes, sprachtheoretisches, wie auch sprachpraktisches Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel den Studierenden durch die Vernetzung verschiedener linguistischer Kurse und unterschiedlicher sprachpraktischer Einheiten die Möglichkeit zu geben, wichtige Zusammenhänge der einzelnen Veranstaltungen zu entdecken und spezifische Themengebiete zu vertiefen. 

Zweitens ist @IXpansion der erste Baustein einer virtuellen Kurs-Bibliothek, nämlich Rom@ani@ relo@ded, mit eigenständigen Lehreinheiten zum Selbststudium oder gezielten Vorbereitung auf Prüfungen (ähnlich CURSERA, https://www.coursera.org/).

Drittens ist es durch sein umfangreiches Strukturprogramm: @IXtern, @IXklusiv, @IXtralingual, @IXchange, Biblioth@IXmaterial, @IXamen, @IXpert und @IXplore, ein erster Anreiz zum eigenständigen Lernen und Forschen und bietet darüberhinaus mannigfaltige Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Forschungsprojekten.

Genaue Angaben zu den beteiligten Kursen & den Lerninhalten in Kürze!

2. Oktober 2014
von LS
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Sprache & Gedanken – Mit Sherlock Holmes auf Spurensuche

Mein Artikel: „Sprache & Gedanken – Mit Sherlock Holmes auf Spurensuche“ ist erschienen in:

Melchior, Luca / Göschl, Albert / Rieger, Rita / Fischer, Michaela / Voit, Andreea (Hrsg.)

Spuren.Suche (in) der Romania

Abstrakt:

La grammaire ainsi que le lexique d’une langue peuvent être considérés comme des œuvres d’art cognitives formées à partir de plusieurs stratégies communicatives. Cette étude aura pour objet d’analyser différents exemples issus de plusieurs langues romanes et non-romanes, afin de démontrer que l’emploi de somatismes est très répandu et très productif. La symbiose entre les compétences cognitives et les processus sensori-moteurs sera illustrée à l’aide de techniques empruntées au domaine de la neurologie et de travaux philosophiques récents. L’analyse vise à montrer que ni les pensées ni la langue ne peuvent pas être étudiées en faisant abstraction du corps humain. Les résultats de l’étude contribueront à une meilleure compréhension de la manière dont la langue est structurée et de la façon dont elle est stockée en mémoire.

Hier eine kurzer Auszug aus der Einleitung:

Wer könnte bei der Spurensuche nach den Ursprüngen der Versprachlichung unserer Gedanken hilfreicher sein als der wohl berühmteste Meisterdetektiv Sherlock Holmes selbst? Nach Sherlock Holmes ist die Welt „full of obvious things“, welche aber oft übersehen werden, wenn man die Spuren nicht richtig deutet. Daher gibt es für ihn keinen wichtigeren Bereich der detektivischen Arbeit als die Spurensuche per se, vgl.: There is no branch of detective science which is so important and so much neglected as the art of tracing footprints. (Auszug aus A Study in Scarlet, zitiert nach Truzzi (1983, 68)). Spuren spielen auch in den folgenden Ausführungen eine große Rolle. Genauer, in diesem Beitrag geht es um das Aufzeigen der kognitiven Prozesse an der Schnittstelle der Übertragung von Gedanken in Sprache. Diese Prozesse lassen sich mit Hilfe der Untersuchung von Lexikalisierungs- und Grammatikalisierungsprodukten aus synchroner und diachroner Sicht gut illustrieren. (…)

Dabei wird versucht, dem Ideal des perfekten Detektivs zu folgen, der – ausgehend von Beispielen aus verschiedenen Sprachen und Sprachfamilien – das Motiv für die hohe Frequenz von Somatismen als Quelldomäne vieler Sprachwandelprozesse nicht nur erhellt, sondern auch sich daraus ergebenen Implikationen in die Analyse mit aufnimmt, vgl.: The ideal reasoned […] would, when he once been shown a single fact in all its bearings, deduce from it not only all the chain of events which led up to it but also all the results which follow from it. (Auszug aus The Five Orange Pips, zitiert nach Truzzi (1983, 60)) Dabei ist für Sherlock Holmes besonders die Einbeziehung der diachronen Achse wichtig, ohne die die Ergebnisse auf der synchronen Ebene nicht entschlüsselt werden können, vgl.: […] the grand thing is to be able to reason backward. That is a very useful accomplishment, and a very easy one, but people do not practice it much. In the everyday affairs of life it is more useful to reason forward, and so the other comes to be neglected. (Auszug aus A Study in Scarlet, zitiert nach Sebeok / Umiker-Sebeok (1988, 39) (…)

Nähere Informationen

2. Oktober 2014
von LS
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La surprise au sein de la spontanéité des émotions : un vecteur de cognition élargie

Nach einer längeren Beschäftigung mit dem Thema „Angst“ („Sprachliche Facetten der Angst“, „Where does my fear lead me…“, etc.), geht es wieder „back to the roots“ und zwar zu einer bereits früher behandelten Emotion bzw. dem Überraschungseffekt („Überraschung, Erstaunen & Verzückung bzw. die Darstellung von Emotionen im Film: La vita è bella““). Aus diesem Grund nehme ich am 10.10 an der Université Paris Diderot am Colloque „Description et expression linguistique de la surprise“ teil.

Weitere Informationen & Programm

10. September 2014
von LS
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Sensomotorische Strategien und Sprachwandel

 

Sensomotorische Strategien & Sprachwandel (Liane Ströbel)

Qu’est-ce qu’une idée? C’est une image qui se peint dans mon cerveau.

(Voltaire, Dict. Phil. Fanatisme)

It is not enough to say that the mind is embodied; one must say how. (Edelman, 1992: 15)

Abstrakt: Unter den aktuell in den Neurowissenschaften diskutierten Themen ist eines für die Linguistik von besonderer Bedeutung: die Spiegelung wahrgenommener Umweltreize im Gehirn −durch Spiegelneuronen. Der bekannteste Beleg dafür ist sicherlich die Tatsache, dass Lachen ansteckt. Doch neben der Empathie für die Stimmung des Gegenüber (vgl. Shamay-Tsoory et al. 2009) ist die Spiegelung auch für die Sprache absolut zentral. Denn auch hier gilt: „imagination is mental simulation“ (Gallese/Lakoff 2005). Dazu passt, dass wichtige Bereiche der Emotionserkennung und Sprachproduktion räumlich nebeneinander liegen, beide in Areal BA 44 (vgl. Rizolatti 2008, Shamay-Tsoory et al. 2009). Um beispielsweise die Bedeutung von dt. begreifen zu verstehen, muss man sich den Prozess des Greifens bildlich vorstellen können (vgl. Gallese/Lakoff 2005, Gallese 2003). Zudem aktiviert –ähnlich wie beim ‘ansteckenden Lachen’ –die Wahrnehmung solcher sensomotorischer Prozesse (sowie allein schon ihre Vorstellung) dieselben Hirnareale wie ihre Ausübung (vgl. Rizzolatti et al. 1996, Calvo Merino 2006, Grafton 2009). Diese Erkenntnisse werfen ein ganz neues Licht auf das Verständnis von Sprachwandelprozessen, die Sprachproduktion per se, als auch für das Sprachverständnis.

Sprache entsteht durch Kommunikationswillen und Gedankenstrukturierungsversuche und ist daher auch immer das Ergebnis von Problemlösungsstrategien (Langacker 2008: 540). Der vorliegende kognitive Ansatz versucht, Motivationen hinter verbalem Sprachwandel aufzudecken. Dabei wird der Schwerpunkt auf dem Französischen und Spanischen liegen, aber auch Entwicklungen in nicht-romanischen Sprachen, wie z.B. im Chinesischen und Japanischen, berücksichtigen. Am Beispiel von statischen (z.B. avoir/tener) und dynamischen sensomotorischen Verben (mit und ohne Bewegungsrichtungsinhärenz, vgl. aller/ir vs. faire/hacer) werden die „conceptual mappings” (Lakoff 1987: 267), die zwischen der „source domain” (der ursprünglich sensomotorischen Bedeutung der Verben) und der „target domain“ (der neuen oder übertragenen Bedeutung) bestehen, untersucht. Alle sensomotorischen Verben weisen konzeptuelle Einfachheit bei gleichzeitiger semantischer Komplexität auf und erfüllen vor allem drei Funktionen: Erstens treten sie verstärkt im temporalen Hilfsverbbereich auf, zweitens fungieren sie als analytische Prädikatisierungsmorpheme (vgl. j’ai peur/tengo miedo, Ströbel 2010, 2011) und drittens erfüllen sie eine wichtige Rolle bei der Einbindung von fremdsprachlichem Material (vgl. Je fais du shopping, hacer clic, etc.). Die Motivation für die Verwendung einer komplexeren analytischen und in Folge expressiveren (auf sensomotorischen Konzepten beruhenden) Konstruktion lässt sich in allen drei Fällen auf ein und dieselbe Strategie zurückführen. Die Aufdeckung eines gemeinsamen Musters hinter diesen drei Funktionen unterstreicht, dass grammatischer Wandel nie kontextlos erfolgt, sondern in einer konkreten Redesituation in Kombination mit Expressivität seinen Ursprung hat. Zudem zeigt die Studie, dass Sprachwandel von drei Faktoren abhängt, nämlich der Existenz, der Transparenz und der Flexibilität dieser Strategie. Neben den Vorteilen dieses kognitiven Ansatzes für die Linguistik an sich, dienen die Ergebnisse auch zur Illustration neuerer philosophischer Ansätze und neuester neurolinguistischer Erkenntnisse

Keywords: Sensomotorik, Auxiliare, Leerverben, Sprachwandel

http://www.esv.info/978-3-503-15508-8

5. September 2014
von LS
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Concept Formation and Linguistic Representation

Pre-announcement:

Concept Formation and Linguistic Representation

(Susanna Melkonian & Liane Ströbel)

This interdisciplinary workshop aims to bring together researchers from linguistics, philosophy, psychology and neuroscience to discuss phenomena of concept formation and concept learning.

In recent years, neuro-science has emphasized the role of perception and action for conceptual knowledge. In cognitive linguistics, metaphor and metonymy have been used to characterize how new concepts derive from the sensory-motor domain and how they are subsequently processed and represented in language. Similarly, conceptual spaces have been regarded as an adequate substitution for the category of category in order to allow for domain specificity. In philosophy and psychology, concept learning has been commonly appreciated as a phenomenon of pattern recognition and induction.

The workshop seeks better understanding how these different aspects of concept formation can be brought to a common ground on which both commonalities and particular roles and means of linguistic representations can be made explicit and related to each other.

To do so, we invite submissions in the following areas of research:

  1. the development of termini in various disciplines (physics, psychology, linguistics, etc.),
  2. the role of evolutionary aspects (including language evolution and language change),
  3. kinds of concepts (natural kinds, artefacts, actions) and kinds of cognitive phenomena,(perception, action, etc.), and,
  4. paradigm shift in the cognitive sciences.

Submission can address the presented topics also indirectly. All submissions should be anonymous, not exceed 500 words and will be subject to blind reviewing.

More information and all important dates will be soon available on this website or the official website of the SFB 991!

 

31. Juli 2014
von LS
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CFP: Phänomene der Verknappung in den romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen

Romanistentag Mannheim, 2015: „Romanistik und Ökonomie: Struktur, Kultur, Literatur“ (Sieglinde Borvitz, Liane Ströbel, Yasmin Temelli)

Phänomene der Verknappung in den romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen

Gerade in den letzten Jahren hat das Thema der Verknappung angesichts eines verstärkten Krisenbewusstseins erneut an Relevanz gewonnen, dabei knüpft es unter anderem an Erfahrungen aus der Vergangenheit an. Die geplante Sektion setzt sich zum Ziel, aus der Perspektive der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft verschiedene Epochen und Ausprägungen des Phänomens in der Romania in den Blick zu nehmen, insbesondere moderne Entwicklungen. Der Begriff der Verknappung ist konzeptuell eng verbunden mit der Ökonomie, Ökonomisierung, Wirtschaftlichkeit und dem oikos im Sinne der Gemeinschaft und figuriert dabei als Gegenpol zu Wachstum, Prosperität und Überschuss. Entsprechend frequent ist die Diskussion im sozialwissenschaftlichen oder auch wirtschaftswissenschaftlichen Kontext, beispielsweise in Bezug auf das Konsumverhalten und den sozialen Status. Zugleich impliziert Verknappung etwas Prozessuales, bisweilen auch ein strategisches Politikum.

In ihrer interdisziplinären Ausrichtung verfolgt die Sektion die Frage, ob sich aus den pluralen Zugangsmöglichkeiten übergreifende Erkenntnisse gewinnen lassen, insbesondere im Hinblick auf strukturelle und inhaltliche Gesichtspunkte oder aber auch im Sinne der Reflexion einer spezifischen, historisch gebundenen Lebenswirklichkeit und Gesellschaftsempfindens.

In der Sprachwissenschaft hat das Thema bisher eine systematischere Aufmerksamkeit erfahren als in den Literatur- und Kulturwissenschaft.

Für eine Betrachtung seitens der Sprachwissenschaft bieten sich daher mannigfaltige  Zugangsmöglichkeiten an, wobei hier nur eine Auswahl vorgestellt wird:

Mögliche Themenbereiche

Das Phänomen der Verknappung bietet sich gleichermassen für eine synchrone, wie auch diachrone Analyse an. Aus grammatikalischer und lexikalischer Sicht lassen sich insbesondere zwei Strömungen unterscheiden: 1) Einsparungen im Bereich des sprachlichen Materials und 2) Reduzierungen im Bereich des sprachlichen Inventars. Als materialspezifischer Abbau können u.a. Erosionen, Ellipsen, Interjektionen, Bleaching oder auch der verstärkte Einsatz von Kopfwörtern und Akronymen gewertet werden. Während Neutralisations- und Vereinheitlichungsprozesse im phonologischen, morphologischen und grammatikalischen oder Extensionsausdehnung und Polysemie im semantisch-lexikalischen Bereich meist mit einer Reduktion oder zumindest eines Verzichts des Ausbaus des sprachlichen Inventars einhergehen.

Potentielle Anwendungsfelder

Diese sogenannten natürlichen Einsparmaßnahmen im Rahmen des Sprachwandels finden sich auch als bewusst eingesetzte Stilmittel in verschiedenen Textsorten wieder. Während diese künstlichen Verknappungsstrategien im politischen Diskurs und der Werbung zur bewussten Informationssteuerung herangezogen werden, erfüllen quantitative, wie auch qualitative Reduzierungstendenzen im Bereich der neuen Medien (SMS, Chat, etc.) eine Identifikationsfunktion und können teilweise schon als gruppenspezifische Codes eingestuft werden. Die Analyse unterschiedlicher Anwendungsgebiete von Verknappung birgt nicht nur Potential für das Aufzeigen der Spannbreite dieses Phänomens und seiner zukünftigen Entwicklungstendenzen, sondern impliziert auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen dieses sprachlichen Spartrends.

Für eine Betrachtung seitens der Literatur- und Kulturwissenschaft sind folgende Zugänge denkbar:

Mögliche Themenfelder 

Diese können in der gegenseitigen Bespiegelung von Mikro- und Makrokosmos von der Betrachtung zwischenmenschlicher Beziehungen (z.B. Fernbeziehung) über Berufliches (z.B. Arbeitskräftemangel, Arbeitsplatzmangel) bis hin zu Grundbedürfnissen (z.B. Gesundheit, Essen/Ernährung, Wohnraum) reichen. In der durch die zunehmende Akzeleration und Austerität geprägten Gesellschaft der Moderne sind Zeit, Geld, Geduld, Ressourcen, Ruhe bzw. Energie knapp geworden. Ausgelotet werden sollen in diesem Zusammenhang die sich daraus ergebenden Probleme, Konsequenzen oder auch Möglichkeiten. Die Beiträge können in diesem Kontext beispielsweise auch die Diskursanalyse berücksichtigen, wie sie Michel Foucault in L’ordre du discours (Paris: Gallimard 1971) aufzeigt, wenn er die Verknappung der sprechenden Subjekte im Sinne eines Ausschlusses von der Teilnahme am Diskurs bespricht. In der heutigen Informations- und Mediengesellschaft eröffnet sich zudem die Frage nach Manipulation durch Verknappung, z.B. von Informationen.

Literarische und mediale Formen/Gattungen

Hinsichtlich der Darstellung in der Literatur stellt sich auch die Frage nach der Wahl der literarischen und mediale Form/Gattung, der sprachliche Ausgestaltung und einer spezifischen Poetik der Verknappung. Zu denken wäre hier unter anderen an Verdichtungsphänomene wie den Hermetismus eines Ungaretti, Aphorismen, Sloganizität, kurz gehaltene Gegenwartsromane, Kurzfilme, Videoclips, videominuto oder das Potential digitaler Kommunikation (SMS, Bloggs etc.), die auch die Frage nach der Medialität aufwerfen. Darüber hinaus lassen sich die Knappheit des Sinns (zum Beispiel im absurden Theater, in der Nonsensdichtung etc.) oder karge Fakten bzw. Spuren wie im Krimi analysieren.

26. Mai 2014
von LS
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Petition gegen die Schließung der Romanistik in Aachen

Please help us to save the Institute of Romance Studies at the University of Aachen by signing this petition!

Die Romanistik der RWTH darf nicht geschlossen werden! Bitte unterstützen Sie diese Initiative!

Pour la continuation des études de français à Aix-la-Chapelle!

¡Para que se siga estudiando español en Aquisgrán!

 

Please sign here

Blog:

http://romanistikaachenretten.wordpress.com/

Berichte, Podcasts & Statements:

http://www.newsdump.de/news/fakultatsrat-stimmt-gegen-aus-fur-rwthromanistik

Neue Hoffnung für Romanistik an der RWTH Aachen

RAE (Real Academia Española)

Stellungnahme der ProfessorInnen

Resolution der WM

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-aachen/videolokalzeitausaachen798.html

http://www.antenne-ac.de/_pool/files/beitraege/3780374.mp3

Bericht zur geplanten Schließung der Romanistik

Interview des Rektors über die Zukunft der Romanistik

Interview mit Prof. Begenat-Neuschäfer

Umfrage_Romanistik.mp3

ttp://www.hochschulradio-aachen.de/

Prorektor für Lehre Prof Krieg vor dem Studierendenparlament

Statement der Fachschaften und des Seniorats Romanistik

Informationsveranstaltung des Dekanats zum Thema „Einstellung des Faches Romanistik: Mittwoch, 4. Juni 2014 17:00 – 18:30 (Couvenhalle):

http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios52354.html

 

 Offener Brief:

Non à la fermeture du DÉPARTEMENT DE ROMANISTIQUE à l’Université d’Aix-la-Chapelle

Veuillez signer afin que les études de français et d’espagnol continuent à Aix-la-Chapelle.

Madame, Monsieur,

IRAR (Initiative zur Rettung der Aachener Romanistik) est une initiative qui a pour but de sauver la philologie française et espagnole de la RWTH Aachen University (Université d’Aix-la-Chapelle en Allemagne).

Alors que la ville est en train de fêter les 1200 ans de la mort de Charlemagne, la remise du prix qui porte son nom, etc. le département des langues française et espagnole poursuit son enseignement et sa recherche dans les domaines de la linguistique, de la littérature et de la culture sans avoir envie de prendre part à ces festivités. Le motif en est qu’il nous a été communiqué il y a quelques jours, la fermeture imminente des départements de la philologie française et espagnole à Aix-la-Chapelle, ville linguistiquement importante de par sa position frontalière en Allemagne avec la Belgique et les Pays-Bas.

Nous voudrions prendre position à ce sujet :

De manière incompréhensible, le Rectorat de l’Université d’Aix-la-Chapelle a demandé au gouvernement de la Rhénanie-du-Nord-Westphalie de fermer le département de français et d’espagnol. Et ce, sans même avoir parlé avec les représentants de ces disciplines ou avec les employés qui devront en subir les conséquences.

Selon le communiqué que l’Université a fait parvenir à la presse, la mesure est une réponse du Recteur face à une baisse du nombre des inscriptions d’étudiants en français et en espagnol. Mais les chiffres donnés sont incomplets et donc inexacts. Ils ne peuvent donner à la presse qu’une idée fausse de la situation. Pour le semestre d’hiver 2012-2013 il y a eu 83 inscriptions alors que la presse n’en communique que 34. En réalité, avec 83 étudiants, le département avoisine la limite de ses capacités d’accueil (cf. les données actuelles et officielles de la RWTH de 2012/13, p. 44).

Le second argument invoqué par l’Université est une baisse supposée de la demande en professeurs de français et d’espagnol dans les collèges et lycées. Cependant, cela ne correspond ni aux pronostics du ministère de l’Education de la Rhénanie-du-Nord-Westphalie ni aux prévisions de la conférence du ministère de la Culture de la République fédérale d’Allemagne qui voient au contraire,d’ « excellentes » possibilités d’emploi dans les deux matières pour les prochaines années

De tels arguments nous ont amenés à réagir, à manifester notre opposition à ce projet de fermer notre département. Une telle fermeture ne viendrait pas seulement contrecarrer l’idée européenne mais aussi mettre en danger l’héritage culturel de la ville. Par cette lettre nous voulons revendiquer la nécessité de maintenir les deux disciplines à Aix-la-Chapelle.

Nous espérons que vous voudrez bien, par votre signature, contribuer à notre initiative contre la fermeture du département des langues française et espagnole à Aix-la-Chapelle.

Veuillez signer afin que les études de français et d’espagnol continuent à Aix-la-Chapelle.

http://chn.ge/1k1mirr

Merci

¡No al cierre de las FILOLOGÍAS ESPAÑOLA y FRANCESA en Aquisgrán!

¡Firma para que se siga estudiando español y francés en Aquisgrán!

Queridos colegas:

IRAR (Initiative zur Rettung der Aachener Romanistik) es una iniciativa para salvar la Filología Hispánica y Francesa en la RWTH Aachen University (Universidad de Aquisgrán, Alemania).

Este mes de mayo, en un clima general de grandes acontecimientos -el aniversario 1200 de la muerte de Carlomagno, la concesión del premio que lleva su nombre, etc.- el Instituto de Lenguas Románicas de la RWTH a duras penas sigue con la enseñanza e investigación en el campo de las lenguas y culturas española y francesa. El motivo: hace pocos días se nos ha comunicado el cierre inminente de los departamentos universitarios de Filología Española y Francesa en Aquisgrán, ciudad lingüísticamente relevante por ser punto fronterizo con Alemania, Bélgica y Países Bajos.

Quisiéramos tomar posición a este respecto:

De manera incomprensible, el Rectorado de la Universidad de Aquisgrán ha solicitado al gobierno de Renania del Norte-Westfalia el cierre de las Filologías Hispánica y Francesa. Y ello sin ni siquiera haber hablado con los representantes de estas disciplinas o con los propios trabajadores que van a sufrir las consecuencias.

Según el comunicado que la Universidad ha mandado a la prensa, la medida es una respuesta del Rector al bajo número de matrículas en las carreras de Español y Francés, argumento este bastante insuficiente. Se trata de informaciones a medias y de cifras inexactas que distan bastante de ser veraces. En el semestre 2012/2013 hubo 83 matriculados, pero en la prensa solo se han reflejado 34. En realidad, con 83 estudiantes, el departamento roza el límite de su capacidad de acogida (véanse los informes de cifras de la RWTH del 2012/2013, p. 44).

El segundo argumento esgrimido por la Universidad es una supuesta bajada de la demanda de profesores en las materias escolares de Español y Francés. Sin embargo, esto no coincide con los pronósticos del Ministerio de Educación de Renania del Norte-Westfalia ni con las previsiones de la Conferencia del Ministerio de Cultura alemán, quienes auguran, de hecho, “excelentes” posibilidades laborales para ambas materias en los próximos años.

Argumentos tan pobres solo pueden llevarnos a manifestar nuestra absoluta oposición al cierre de este Departamento. No se entiende cómo una ciudad de la relevancia cultural y lingüística de Aquisgrán puede estar siendo objeto de semejante atropello. ¿Qué concepto tienen las autoridades de las disciplinas humanísticas? Con este escrito queremos reivindicar la necesidad de mantener estas disciplinas en Aquisgrán.

Nos gustaría pedirte que contribuyeras con tu firma a nuestra iniciativa en contra del cierre de las Filologías Española y Francesa en Aquisgrán.

¡Firma para que se siga estudiando español y francés en Aquisgrán!

http://chn.ge/1k1mirr

¡Muchas gracias!

I R A R – Eine Initiative zur Rettung der Aachener Romanistik (IRAR)

 „J’accuse“: So fängt der bedeutungsträchtige offene Brief an den französischen Staatspräsidenten von Emile Zola zur Dreyfus-Affäre an. Wir möchten an dieser Stelle jedoch niemanden anklagen, sondern zu der im Raum stehenden Schließung der Romanistik an der RWTH Aachen Stellung nehmen.

Wir schreiben das Karlsjahr – 1200 Jahre liegt der Tod Karls des Großen nun zurück –, und ganz Aachen fiebert(e) den europäischen Großereignissen wie der anstehenden Wahl des Europaparlaments und der Karlspreisverleihung entgegen. Ganz Aachen? – Nein. Ein Institut der RWTH kann sich dieser Tage nur schwer seinen eigentlichen Aufgaben, der Vermittlung und Erforschung von französischer bzw. spanischer Sprache, Kultur sowie Literatur, widmen, da es um seine Zukunft bangt.

Völlig unverständlicherweise hat das Rektorat der RWTH Aachen bei den zuständigen nordrheinwestfälischen Ministerien beantragt, die Romanistik zu schließen. Und das, ohne zuvor mit Fachvertretern, geschweige denn mit den von den Kündigungen Betroffenen selbst gesprochen zu haben. Der RWTH-eigenen Pressemitteilung zufolge reagiere der Rektor damit auf sinkende Studierendenzahlen im Bereich Französisch und Spanisch. Davon kann keine Rede sein! Mit unvollständigen und daher irreführenden Zahlen kann man der Presse nur ein verzerrtes Bild der Lage entnehmen. Die tatsächlichen Zahlen und Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache. In Wirklichkeit nämlich betrug im Wintersemester 2012/13 die Anzahl der Fachanfänger als Studienfälle 83! Hinsichtlich der strukturell und personell vorgegebenen Kapazitäten erreicht die Romanistik mit einer solch hohen Studierendenzahl von 83 nahezu die Auslastungsgrenze (vgl. dazu den aktuellen und offiziellen Zahlenspiegel der RWTH von 2012/13, S.44).

Und vom angeblich sinkenden Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern in den Schulfächern Französisch und Spanisch können die Prognosen des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie die Berechnungen der Kultusministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland ebenfalls nichts berichten. Das Gegenteil ist der Fall: Diese sagen sowohl für Gymnasien und Gesamtschulen als auch für Berufskollegs gute bis zum Teil hervorragende Einstellungschancen für beide Fächer in den nächsten Jahren voraus. Auf Basis dieser Datenlage sehen wir einen verstärkten Bedarf an der Weiterführung der Lehramtsausbildung in den Fächern Französisch und Spanisch in Aachen, dem Dreiländereck von Belgien, Deutschland und den Niederlanden, und möchten daher hiermit unser Unverständnis über die Pläne zur Schließung der Aachener Romanistik kundtun.

Zu Christi Himmelfahrt wird der Internationale Karlspreis, historisch begründet, in Aachen verliehen. „Der Karlspreis wirkt in die Zukunft, er birgt gleichsam eine Verpflichtung in sich, aber eine Verpflichtung von höchstem ethischem Gehalt. (…)“ (Initiator, Dr. Kurt Pfeiffer). Karl der Große, der politische sowie kulturelle Vater Europas und Bildungsreformer, sprach mehrere Sprachen und war ein Befürworter europäischer Sprachenvielfalt. Mit dem Karlspreis, dem ältesten und bekanntesten Preis der europäischen Preise, werden Persönlichkeiten, die zur europäischen Einigung beigetragen haben, ausgezeichnet. Zu dieser europäischen Einigung war die Kenntnis der Sprachen unserer Nachbarinnen und Nachbarn und ihren Kulturen unabdingbar. Dieses Jahr wird der Preis an Herrn Herman Van Rompuy, den ehemaligen Ministerpräsidenten unseres Nachbarlandes Belgien und Präsidenten des Rates der Europäischen Union, verliehen. Der Preisträger verkörpert in seiner Person bereits die europäische Mehrsprachigkeit.

Mit der Abschaffung der Fächer Französisch und Spanisch wird nicht nur die europäische Idee konterkariert sondern auch das kulturelle Aachener Erbe gefährdet, und das an einer Hochschule, die sich selbst „europaweit zu den renommiertesten Bildungseinrichtungen“ zählt. Daher ist es in einer Stadt wie Aachen, der Europastadt par excellence, hier im Dreiländereck der Euregio Maas-Rhein, unverständlich, ja bestürzend, dass ausgerechnet zwei Disziplinen mit dieser europäischen Symbolkraft aufgegeben werden sollen. Die Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft bedürfen dringend der öffentlichen Debatte.

An der RWTH kann man die Fächer Französisch und Spanisch für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie an Berufskollegs studieren. Vor allem die praxisnahe Ausbildung von Berufsschullehrern, mit der sich die RWTH Aachen gerne profiliert, sorgt zudem dafür, dass die Absolventen nach ihrer universitären Ausbildung problemlos Anstellungen in verschiedenen Berufsfeldern (neben diversen Bildungseinrichtungen auch bei Presse, Verlagen, Kulturinstitutionen, Übersetzungswesen) bekommen. Und dennoch will man den Studierenden diese für das erfolgreiche Wirtschaftsland Nordrhein-Westfalen so dringend notwendige Qualifizierungsmöglichkeit nehmen. Der dramatische Mangel vornehmlich an Berufschullehrern in allen Bundesländern wird insbesondere in Nordrhein-Westfalen als alarmierend beurteilt. Die Kultusministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland befürchtet, dass sich das Problem zukünftig eher noch verschärft denn entspannt. Ein Kollaps des dualen Ausbildungssystems, für das die Bundesrepublik Deutschland international Anerkennung findet, ist nicht auszuschließen, sollten die Studierendenzahlen weiterhin so niedrig bleiben.

Nicht zuletzt muss auch auf die Schlüsselrolle der Aachener Romanistik im Bereich der Forschung hingewiesen werden. Die geplante Schließung trifft höchst erfolgreiche Fächer. Sie sind in Lehre und Forschung vielfältig interdisziplinär vernetzt, und zwar national sowie international. Anzuführen wäre hier unter anderem das interdisziplinäre und internationale Infrastrukturprojekt mit der Universität Cocody, Abidjan, an dem neben der Romanistik drei Fakultäten der RWTH (die der Georessourcen und Materialtechnik,  Bauingenieurwesen und Architektur) sowie zahlreiche weitere Lehrstühle mitarbeiten.

Nennenswert ist das an der RWTH verortete Belgienzentrum, eine bundesweit einzigartige Institution, die von der Aachener Romanistik gegründet wurde. Darüber hinaus ist beispielsweise der Austausch mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut sowie mit dem Kulturbetrieb des Stadt Aachen zu nennen. Mit der Schließung der Romanistik würden national, international und interdisziplinär aufgestellte Forschungsprojekte zu Grabe getragen.

Das Institut erhält beachtliche Drittmittel namhafter Fördereinrichtungen. Mit seinen Forschungsprojekten und seiner Publikationstätigkeit ist es hervorragend aufgestellt und mit den neugeschaffenen Schwerpunkten Kognition und Digital Humanities ist es auch für die Zukunft bestens gerüstet. Die Studiengänge mit den Abschlüssen Staatsexamen, Bachelor, Master und Promotion in Französisch und Spanisch zählen zu den am meisten nachgefragten der philosophischen Fakultät.

Für den Beschluss des Rektorats gibt es also de facto keine inhaltlich nachvollziehbare Begründung. Wenn dieses Vorgehen Schule macht, lässt sich in Zukunft jedes beliebige Fach ohne ersichtlichen Grund abwickeln. Damit würde ein Präzedenzfall geschaffen, der gravierende Folgen für die Ausrichtung der philosophischen Fakultät, wenn nicht sogar für ihre Existenz, haben kann. Ist die RWTH auf dem Weg, ihren Status einer Volluniversität mutwillig abzulegen?

Wir fordern das Rektorat der RWTH Aachen auf, die geplante Schließung der Romanistik zurückzunehmen, damit die Romanistik mit der Anglistik und Amerikanistik in ihrem gemeinsamen Institut die erfolgreiche Arbeit in vollem Umfang fortsetzen kann.

http://www.change.org/de/Petitionen/alle-die-die-aachener-romanistik-vor-der-schlie%C3%9Fung-retten-wollen-die-f%C3%A4cher-franz%C3%B6sisch-und-spanisch-an-der-rwth-nicht-schlie%C3%9Fen?share_id=VTvSLgcPDu&utm_campaign=share_button_action_box&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

11. April 2014
von LS
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Jaume Mateu: Change of state and the co-event conflation pattern

Jaume Mateu (Barcelona)   HANDOUT

wird am Donnerstag, den 17.04.2014
um 12:30 – 14:00 Uhr
in 22.01.2C (HHU, Düsseldorf)

im SFB 991-Kolloquium einen Vortrag halten über:

Change of state and the co-event conflation pattern: The case of unselected object constructions

In this talk I deal with the typological variation involved in the realm of verbal argument structure in the light of a formal distinction between incorporation and conflation processes. In particular, following Talmy’s (1991, 2000) well-known typological distinction between “verb-framed languages” and “satellite-framed languages”, it will be shown that his “co-event conflation pattern” can be dealt with by using the formal notion of conflation provided by Mateu (2012). Special attention will be paid to the formation of so-called “unselected object constructions” like the ones exemplified in (1), which can be taken as evidence for (neo)constructionist approaches to argument structure (cf. Goldberg [1995] with Marantz [2005, 2013], Ramchand [2008] or Acedo-Matellán [2010], i.a.): e.g., cf. so-called “strong” resultatives like (1a), resultative V-V compounds in Chinese like (1b), verb-particle constructions like (1c), or constructions with a resultative prefix like Germ. (1d) or Lat. (1e), among others.

(1) a. The dog barked the chickens awake.

      b. Lisi ba shoujuan ku-shi-le. (Chinese)

 Lisi ba handkerchief cry-wet-le

‚Lisi cried the handkerchief wet‘

      c.  John worked his debts off.

      d. Er vergärtnerte sein gesamtes Vermögen. (German)

           he ver(away)-gardener-ed   his   whole fortune

‚In gardening, he used up all his fortune.’

     e. Serpentes  putamina extussiunt. (Latin)

         snakes    shells  out-cough

‘Snakes cough the egg shells out.’

Selected references

Mateu, Jaume. 2012. “Conflation and incorporation processes in resultative constructions”. In Violeta Demonte & Louise McNally (eds.). Telicity, Change, and State. A Cross-Categorial View of Event Structure. Oxford/New York: Oxford University Press.

Talmy, Leonard. 2000. Toward a Cognitive Semantics. Typology and Process in Concept
Structuring (vol. 2). Cambridge, MA: MIT Press.

9. April 2014
von LS
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Patrick Caudal: French 2nd group verbs as an inflectional & lexical class:an aspectual survey

Patrick Caudal (CNRS & Université Paris-Diderot)

wird am Donnerstag, den 10.04.2014
um 12:30 – 14:00 Uhr
in 22.01.2C (HHU, Düsseldorf)

im SFB 991-Kolloquium einen Vortrag halten über:

French 2nd group verbs as an inflectional & lexical class:an aspectual survey

The present investigation aims at showing that so-called 2nd group verbs in French (an inflectionally well-defined class of some 350 verb roots, depending on dialectal/sub-language factors) are a semantically coherent lexical class, on top of being a morphologically coherent inflectional class of verbs. Capitalizing on existing resources such as the Flexique (Bonami, Caron, & Plancq, to appear) and Devoir Conjugal (Beaudoin, 2001) verbal morphological databases, an extensive (though not comprehensive from a dialectal/sociolectal point of view) database of some 350 second group verbs was constructed. And from this database, a detailed lexical survey was conducted, yielding some 434 semantically distinct lexical entries, associating each separate, arbitrarily conventionalized meaning (i.e. not produced by means of regular polysemy, metaphor or metonymy), with a (i) a fine-grained aspectual characterization and (ii) a certain amount of morpho-syntactic annotation (morphological class of the root, theta-grid, and other relevant information).
On the basis of quantitative results garnered through this survey, it will be argued that the inflectional thematic augment –i(ss)– (with variants –i- and –iss-) characterizing the class, and which is derived from the Latin verbal affix –esc–, acted (and might still act) as a morphological, grammatical ‘flag’ within a lexical semantic convergence process (and probably was a verbal affix at some early OF stage, with an aspectual role not unrelated to its Latin ancestor). This puts –iss- in some ‘gray zone’ of the semantics/morphology interface: while it almost certainly is ‘morphologized’ (Joseph & Janda, 1988)) and does not appear to contribute a meaning of its own, cf. e.g. (Allen, 1995; Detges, 2004; Klausenburger, 2000; Ramat & Hopper, 1998), merely calling it ‘bleached’ misses its global form/meaning function, namely that the ‘stem extender’ –i(ss)– serves as a formal marking helping reinforcing the semantic convergence exhibited by 2nd group verbs. The survey reveals that 2nd group verbs, while pointing to a remarkably complex and subtle set of aspectual meanings, overwhelmingly tend to cluster around two aspectual meanings,
namely telic atomic meanings (i.e., achievement-like verbs), and gradual change-of-state telic verbs (i.e. accomplishment-like verbs, with and without incremental theme arguments).As an aside, some interesting consequences for formal accounts of aspect qua scalarity-based theories will be discussed.
It will be argued that such a ‘gray zone’ situation is in fact, rather common in Romance. (Rainer, 2005) thus shows how certain Latin affixes have regrammaticalized (‘exaptated’) as semantically novel derivational affixes. And while they did not always achieve a straightforward compositional semantic function, they nevertheless act like formal pointers towards some converging meanings. This combined flectional and lexical semantic basis of 2nd group verbs will also be shown to be reminiscent of phenomena found outside the Romance area (Caudal, Dench, & Roussarie, 2012).
Finally, by showing how a former morphological grammatical phenomenon can survive as an almost (but not quite) covert driving force in lexicalization processes, I intend to present the lexicon-morphology interface and lexical classes with a morpho-semantic basis as a major, grammatically organized locus for language change – against impoverished views of the lexicon in the Distributed Morphology style.

Weitere Informationen unter:

http://www.sfb991.uni-duesseldorf.de/sfbkolloquiumprogramm/sfb-kolloquium-ss-2014/

27. März 2014
von LS
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Professurvertretung RWTH Aachen

Ich werde ab Sommersemester 2014 die

Professur für französische und spanische Sprachwissenschaft

in Aachen vertreten und bin für den Zeitraum der Vertretung  vom

Sonderforschungsbereich 991 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf beurlaubt.

Informationen & Material zu den Kursen an der RWTH-Aachen:

Übersicht der Kurse im SS 2014

  • Für den vorläufigen Semesterapparat bitte jeweils den Kurs anklicken!
  • Das Material wird ständig aktualisiert!
  • Das Passwort kann im Sekretariat2  oder per Email  (liane.stroebel@ifaar.rwth-aachen.de) erfragt werden!
  • Anmeldungen für die Sprechstunde & zur Besprechung der Prüfungsdetails bitte per Email (s.o.)!
  • Für die Studenten der HHU Düsseldorf  bzw. für alle Belange bezüglich des Projekts B02 des SFBs 991 bin ich weiterhin unter (stroebel@phil.uni-duesseldorf.de) erreichbar!

                                                                                                                    Bis bald in Aachen…

27. Februar 2014
von LS
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Buñuel y sus heroínas

Mein Artikel in der neuen iMex-Ausgabe ist online:

Todo crimen es un acto de posesión: Buñuel y sus heroínas

Resumen

Ensayo de un crimen es una obra en la que nada es lo que parece.

Buñuel nos seduce con su universo misterioso y desconcertante, y con su mirada íntima en la vida de sus protagonistas, que se pierden en un laberinto surrealista de planes truncados.

El siguiente análisis ilustrará por medio de la estructura y la narrativa las constelaciones principales formadas por el protagonista y los variopintos personajes femeninos, y aclarará la relación entre víctimas y villanos en esta obra, que pretende ser la historia de un crimen, pero que en realidad enfoca la búsqueda del placer que se encuentra en el sentimiento de tener poder sobre las mujeres.

Asimismo, el análisis desvelará que esta película no sólo transforma los mitos femeninos relacionados con la Virgen de Guadalupe y la Malinche, sino también rompe las fronteras entre ficción y realidad reflejando –a través de la vida de Archibaldo– las obsesiones y ansiedades personales del maestro.

Viel Spaß beim Lesen!

 

21. September 2013
von LS
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DRT Würzburg 2013 Update

Vom 22.-25. September 2013 findet der Deutsche Romanistentag in Würzburg statt: Nähere Infos

Das aktualisierte Programm der linguistischen Sektion „Zustandsveränderung“ findet sich hier:  Programm

Links zu den Teilnehmern und Vortragenden dieser Sektion finden sich im Artikel: Change of State

Neben dem offiziellen Rahmenprogramm möchte ich alle Teilnehmer des DRT auf einen besonderen Programmpunkt unsere Sektion hinweisen, auch wenn er thematisch nicht direkt mit „Zustandsveränderung“ zu tun hat, nämlich der Darbietung von AR GAZEG GWEN HAG AR MARC’H GLAS – LA JUMENT BLANCHE ET LE CHEVAL BLEU durch Patrick Caudal (weitere Infos: Contes des pays celtes, YouTube) am Dienstag, den 24.09.13, um 16Uhr im Raum der Sektion „Zustandsveränderung“:

 

Ar Gazeg Gwen hag ar Marc’h Glas

La Jument Blanche et le Cheval Bleu – Contes celtiques de la fin de l’hiver

En Bretagne, lorsque la mer fait colère, on la nomme ar gazeg gwen, la blanche jument ; ses ruades fatales font trembler les marins égarés dans la tempête… Mais quand la mer s’apaise, elle devient cheval bleu, marc’h glas ; alors la bordée sourit, et le port n’est plus loin !

La fin de l’hiver, et le début du printemps, en Irlande aussi comme en Bretagne, passent par le dos d’un cheval enchanté, mené par un cavalier mystérieux. Sa lance de lumière transperce la nuit de l’hiver ; il terrasse les démons de la glace et du vent, et avec eux leur maîtresse, la terrible Cailleach, la Vieille, Celle qui Fut aux Origines de ce Monde… Si vous montez avec moi cet animal de légendes, vous entendrez à coup sûr de fameux récits d’Armorique et d’Irlande, des contes à rire et à frémir sur la mer comme sur la terre. Ils vous porteront de l’hiver au printemps, des mois noirs aux mois blancs.

Et que la bière de bruyère des leprechauns, les lutins irlandais, coule à flots, car…

Emañ ar Marc’h Glas o sevel e lost ! Voilà le Cheval Bleu qui lève la queue !

Présentation du conte d’un spectacle de Patrick Caudal

 

14. Juli 2013
von LS
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XXVIIe Congrès international de linguistique et de philologie romanes

Ich nehme diese Woche (15.07 -19.07)  an der Konferenz in Nancy (http://www.atilf.fr/cilpr2013/) teil, daher entfallen alle Sprechstundentermine und die Beantwortung von Emails kann sich verzögern.

„Les mots nous intimident.

Ils sont là, mais semblent dépasser nos pensées, nos émotions, nos sensations.

Souvent, nous disons: „Je ne trouve pas les mots“.

Pourtant, les mots ne seraient rien sans nous. Ils sont déçus de rencontrer notre respect, quand ils voudraient notre amitié.

Pour les apprivoiser, il faut les soupeser, les regarder, apprendre leurs histoires, et puis jouer avec eux, sourire avec eux. Les approcher pour mieux les savourer, les saluer, et toujours un peu en retrait se dire:

„Je l’ai sur le bout de la langue – le goût du mot qui ne me manque déjà plus“.

Philippe Delerm

19. Juni 2013
von LS
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Change of State

Arthur Schopenhauer once said: “Change alone is eternal, perpetual, immortal.”

We all know how vital it is for a language to „change“ and to be able to adapt to changes, but how do we actually refer to and express the fact that something is changing?

The linguistic session „Zustandsveränderung/Change of state“ at the XXXIII. Deutscher Romanistentag (22.-25.09.2013, Julius-Maximilians-Universität Würzburg) is tackling the challenge of analyzing how different change of state scenarios are encoded linguistically.  For information concerning the session „Zustandsveränderung“ please visit the following link: SESSION „Change of State“

A preliminary program is available here: PROGRAM

Invited speakers (with links to their homepages): Geraldine Legendre (Baltimore), Patrick Caudal (Paris) and John Beavers (Austin)

Already confirmed  participants of the session in alphabetical order (with links to their homepages):

Laia Arnaus Gil (Wuppertal), Valeriano Bellosta von Colbe (Bielefeld), Sarah Dessì Schmid (Stuttgart), Sascha Diwersy (Köln), Jacques François (Caen), Steffen Heidinger (Graz), Rolf Kailuweit (Freiburg), FeliciaLembeck (Berlin), Jaume Mateu (Barcelona), Eva Staudinger (Freiburg), Achim Stein (Stuttgart) und Liane Ströbel (Düsseldorf)

An overview about the talks (non formated version) is already available here: ABSTRACTS

A formated version of the abstracts will be soon available on this website!

For detailed information about the Romanistentag in Würzburg, please visit the official website: http://www.romanistentag.de/

For information regarding the Romanistentag in general, please visit: http://www.deutscher-romanistenverband.de/romanistentag/

For further information about Würzburg: http://www.wuerzburg.de/en/index.html & Tourist Information

Travel suggestions:

The nearest airports are FRANKFURT (FRA) and NUERNBERG (NUE). From both airports there is at least one train connection per hour to Wuerzburg (see link below). From FRA there is a direct train connection to Wuerzburg.  Arriving at NUE you have to get the subway first to the main train station and then a train to Wuerzburg.  In both cases, landing in FRA or NUE, you will need approx. 1.30h to arrive in Wuerzburg.  A direct link to some of the airlines can be found here:  Lufthansa, AirBerlin, GermanWings, AirFrance, Iberia, AA, United,  etc.

As you know, train service in Germany is excellent, and you can book train tickets via the internet: BAHN.DE, TGV.COM, etc.

The official link for booking your hotel during the Romanistentag is: HERE , more hotels can be found on these websites: tourist information, Booking.com, HRS.com, hotel.com, trivago.com, etc. Please book well in advance as the capacity of hotel rooms in Wuerzburg is limited!

Further information: CONFERENCE VENUE & MAPS

 

Please note that official registration for the conference should be done directly with the conference organisers: REGISTRATION

We very much look forward to welcoming you in Würzburg.

 

Best regards,

The session organisers,

Rolf Kailuweit

Liane Ströbel

26. März 2013
von LS
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Logic, Language, and Computation

Logic, Language, and ComputationLecture Notes in Computer ScienceVolume 7758, 2013, pp 73-93   

Sitting, Standing, and Lying in Frames: A Frame-Based Approach to Posture Verbs

Thomas GamerschlagWiebke PetersenLiane Ströbel

Abstract

Posture verbs which allow for an extended locative use, such as sit, stand and lie, make reference to specific parts of the localized object, to the orientation of prominent object axes and to positional information, which are perceived by means of cognitive modules such as gestalt recognition and spatial perception. These properties render posture verbs an excellent object for the investigation of cognition and language. This paper analyzes the three basic posture verbs of German (sitzen ‘sit’, stehen ‘stand’ and liegen ‘lie’) in terms of frame representations. It turns out that frames can serve as a highly flexible device for decompositional analyses that is at the same time a cognitively plausible knowledge representation format.

http://www.springer.com/computer/image+processing/book/978-3-642-36975-9

29. Dezember 2012
von LS
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Zustandsveränderung – Herausforderungen und Chancen

XXXIII. Deutscher Romanistentag

 (22.-25.09.2013, Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

 “Romanistik – Herausforderungen und Chancen”

Sprachwissenschaftlichen Sektion:

Zustandsveränderung

(Change of State)

 

Sektionsleitung: Rolf Kailuweit (Freiburg) / Liane Stroebel (Düsseldorf)

 

Die Sektion beschäftigt sich mit der Herausforderung der Beschreibung von “Zustandsveränderungen”.

Invited Speakers: Geraldine Legendre (Johns Hopkins University, Baltimore), Patrick Caudal (CNRS, Paris), tba

Nähere Beschreibung des Call for Papers unter: http://www.lianestroebel.de/?page_id=141

Keywords: Antikausativität, Telizität, Gradualität, Skalarität, Zustandsveränderung, lexikalische Kategorien, Semantik, Morphologie, Syntax, Typologie, etc.

Abstract submission deadline: 31.01.2013

 

Kontakt:

rolf.kailuweit@romanistik.uni-freiburg.de

stroebel@phil.uni-duesseldorf.de

 

 

 

 

 


30. November 2012
von LS
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Lenguas en contacto – Lenguas en conflicto

An die Studenten des Seminars „Lenguas en contacto – Lenguas en conflicto (HHU/Romanistik)“,

außerplanmäßig (und daher auch sehr kurzfristig) werde ich den Kurs „Lenguas en contacto – Lenguas en conflicto“ von Estefanía Valles Fernández ab 13.12.12 bis Semesterende übernehmen.

An der Vorbereitung der Referate ändert sich nichts. Bitte Handout & ppt. bis spätestens Mittwoch 12Uhr (vor dem Referatstermin) an mich (stroebel@phil.uni-duesseldorf.de) senden. Benutzernamen & Passwörter des Semesterapparats (HHU/ULB) bleiben gleich!

Bitte Texte nach dem neuen Plan (Semestersitzungsplan NEU) vorbereiten!

¡Das Thema der letzten Sitzung hat sich geändert!  –>  „Bilingüismo y cerebro: mito y realidad“ (Semesterapparat)

Details zu den Anforderungen der Hausarbeit werden in einer der nächsten Sitzungen besprochen.

Für Fragen zum Seminar bin ich per Email erreichbar (Sprechstunde nur nach vorheriger Terminvereinbarung per Email).

Bis zum 13.12.12,

Liane Ströbel

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/rom/

22. November 2012
von LS
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Programa: La investigación histórica y la historia de la lengua: Español y portugués en contacto con otras lenguas

 Session 7: “Spanish & Portuguese in contact with other languages” (Preliminary Program)

Travel suggestions and pertinent information:

For detailed information about the Hispanistentag in general, please visit the official website: http://hispanistentag.de/

Please note that official registration for the conference should be done directly with the conference organizers (see http://hispanistentag.de/  –> Inscripción).

The deadline is January 15, 2013.

 

In making flight arrangements, you may want to consider a number of different companies and options, including: www.aa.com, www.united.com, www.lufthansa.com, www.airberlin.com, www.germanwings.com, www.klm.com

Most likely, there will not be any direct flights to Münster Airport (http://www.muenster.de/en/fmo.php). We suggest that you fly to Frankfurt (or perhaps Cologne or Dortmund). Amsterdam is also an option, as Münster is relatively close to Holland. As you know, train service in Germany is excellent, and you can book train tickets via the internet (http://www.bahn.com/i/view/GBR/en/index.shtml).

Detailed travel information can also be found at:

http://hispanistentag.de/ or http://hispanistentag.de/muenster2013/index.php/como-llegar

Information about Muenster is given in:

http://www.muenster.de/en/, http://www.uni-muenster.de/en/, http://hispanistentag.de/, http://en.wikipedia.org/wiki/Münster, http://www.panorama-cities.net/muenster/muenster_germany.html

 

We very much look forward to welcoming you in Münster.

Best regards,

 

The Session organizers,

Armin Schwegler

Liane Ströbel

 




16. November 2012
von LS
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Conference Update

To those interested in the session „Spanish & Portuguese in contact with other languages“ (Hispanistentag 2013, Münster),

The evaluation of the abstracts is now completed, and we expect to send out official acceptance/rejection letters by Monday Nov. 19, along with a tentative program.  We have received about twice the number of  abstracts that can be accommodate within the 3-day program.  We will do our best to be as inclusive as possible.

With best wishes,

The Session Organizers